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Heimschlappe gegen Tabellenletzten: Kassel Huskies verlieren gegen Bayreuth

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Von: Marcel Ehrig

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Kassierte in der Overtime das dritte Gegentor am Sonntagabend, das die Heimschlappe gegen Bayreuth besiegelte: Husky-Torhüter Markus Keller. © Soremski

Die Kassel Huskies haben gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth verloren. Gegen die Tigers setzte es am Sonntag eine 2:3 Heimniederlage in der Overtime.

Eishockey. Sie wollten wieder einfaches Eishockey spielen. Das hatte Huskies Trainer Rico Rossi die letzten Wochen immer wieder betont. Am Freitag in Weißwasser, beim 4:3 Sieg gegen die Lausitzer Füchse, gelang das seiner Mannschaft – zumindest holten sie die drei Punkte.

Gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth dagegen spielten die Kassel Huskies teilweise zu einfach. Denn wer geglaubt hatte, die Schlittenhunde würden die Tigers vom Eis fegen, wurde eines besseren belehrt.  Rossis Mannschaft musste am Ende gar eine 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) Heimschlappe nach Overtime hinnehmen. Tapfer kämpfende Bayreuther kauften den Huskies ein ums andere Mal den Schneid ab und gewannen insgesamt nicht mal unverdient. Nach dem Spiel hallten wieder Pfiffe und "Rossi Raus"- Rufe durch die Eissporthalle. "Wir haben momentan einfach nicht das Selbstvertrauen, sind einfach zu nervös. Wir müssen zusammen aus dieser schwierigen Situation herauskommen", sagte Trainer Rico Rossi nach dem Spiel. Das dürfte die Huskies-Fans auch nicht milder stimmen nach diesem wieder einmal enttäuschendem Auftritt der Schlittenhunde.

Nach einem torlosen 1. Drittel war es Adriano Carciola, der die Huskies zunächst in Führung schoss (24.). In Unterzahl kassierten die Kasseler jedoch nur wenig später den Ausgleich durch Bayreuths Sebastian Busch (28.) und gerieten anschließend durch einen Treffer von Anthony Luciani (37.) in Rückstand. Die Fans erwarteten eine Reaktion  - und die bekamen sie: Zuerst gaben sich Husky Jens Meilleur und Sergej Stas was auf die Mütze, ehe Toni Ritter in Überzahl in der letzten Minute des zweiten Drittels ausgleichen konnte.

Da das 3. Drittel wiederum torlos blieb, ging es in die Verlängerung. Und da ging es dann ganz schnell: 44 Sekunden waren gespielt, da war Huskies-Torhüter Markus Keller bezwungen - 3:2 für die Bayreuth Tigers.

Es bleibt festzuhalten: Die Kassel Huskies suchen weiterhin ihre Form. Mit der heute gezeigten Leistung wird die Mannschaft in den Playoffs nicht weit kommen.Trainer Rico Rossi und sein Team schaffen es einfach nicht, die Kritiker verstummen zu lassen - einfaches Eishockey hin oder her.

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