Verrückter Heimsieg: Huskies drehen Spiel gegen die Heilbronner Falken

Erst ganz schwach, zum Schluss dann ganz stark: Die Kassel Huskies haben ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken in einer furiosen Schlussphase mit 5:4 (1:2, 0:1, 3:1,1:0) in der Verlängerung gewonnen.

Es sollte eigentlich ein Wiedersehen mit Ex-Husky Mirko Pantkowski werden. „Pante“ im Kasten der Falken, der junge Leon Hungerecker auf Seiten der Huskies – ein echtes Torhüterduell eben. Daraus wurde dann allerdings nichts, Pantkowski fehlte erkrankt. Ein Vorteil für die Kassel Huskies? Nicht wirklich, denn die Huskies von Trainer Tim Kehler stellten Leon Frensel im Tor der Heilbronner nur selten vor schwierige Aufgaben. Erst zum Ende hin drehten die Schlittenhunde auf und schnappten sich doch noch den Heimsieg.

Bildergalerie: Kassel Huskies schlagen Heilbronner Falken in der Verlängerung

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Denn auch wenn die Huskies am Ende das Eis als Sieger verließen, über weite Strecken zeigten die Huskies eine schwache Vorstellung und legten gleich mal einen klassischen Fehlstart hin. Bereits nach zwei Minuten brachte Greg Gibson seine Falken in Führung. Die Schlittenhunde wirkten müde, leisteten sich viele Fehlpässe und fanden überhaupt nicht ins Spiel. Teilweise wirkte es, als hätten die Falken ein Mann mehr auf dem Eis.

Und trotzdem reichte es für die ein oder andere Chance: Mueller (9.) und Heinrich (10.) scheiterten aber an Frensel. Stattdessen legte Markus Ebehardt ein klasse Solo hin, ließ die Huskies-Abwehr dabei ganz alt aussehen, legt den Puck quer zum Ex-Husky Alex Lambacher, der keine Mühe hat das 2:0 zu erzielen.

Kurz vor dem Ende des ersten Drittels keimte dann nochmal Hoffnung auf: In Überzahl traf Tylor Gron zunächst noch den Pfosten, Sam Povorozniouk machte es ein paar Sekunden später besser und verkürzte auf 1:2 (18.).

War das das Startsignal? Nein, noch nicht. Zwar starteten die Huskies besser ins 2. Drittel, agierten aber wie schon im ersten Durchgang teilweise fahrlässig und kassierten folgerichtig das 3:1 durch Greg Gibson (29.). Das war milde ausgedrückt, viel zu wenig was die Schlittenhunde bis dahin ablieferten. Das sahen die Fans ähnlich: Gerade einmal 2369 Zuschauer sahen das Spiel in der Kasseler Eishalle und zwischenzeitlich war es still auf den Rängen – und man konnte es ihnen nicht verübeln.

Die Stimmung wurde erst besser, als die Huskies eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden, nach vorne ging aber weiterhin nur wenig. Raanta Roope hätte dann fast den Deckel drauf gemacht, traf aber nur die Latte (48.). Das sollte sich rächen, denn plötzlich waren die Huskies wieder im Spiel: Alexander Heinrich mit einem satten Schuss verkürzte in Überzahl auf 3:2 (50.).

Jetzt waren die Schlittenhunde doch nochmal dran – allerdings nur kurz. Greg Gibson stellte nur eine Minute später wieder den alten zwei Tore-Vorsprung her – 4:2 für die Falken. Zum Ende hin kamen die Zuschauer dann aber doch noch auf ihre Kosten: Wiederum in Überzahl kamen die Huskies wieder zum Anschlusstreffer. Corey Trivino verkürzte auf 4:3 (53.).

Und dieser Treffer war nun das Startsignal, jetzt waren die Huskies richtig gut im Spiel - nach rund 50 Minuten. Dass es hier tatsächlich nochmal spannend werden würde, damit hatten vor dem letzten Drittel wohl nur die Wenigsten gerechnet.

In der Folge machten die Huskies nochmal mächtig Dampf, waren nicht wiederzuerkennen – und kamen zum Ausgleich! Richard Mueller in Überzahl mit dem 4:4 Ausgleich (56.). War es zuvor ganz magere Kost was die Mannschaft von Trainer Tim Kehler geboten hatte, ging es in den letzten zehn Minuten nochmal richtig zur Sache. Und die Fans waren auch wieder da und machten ordentlich Stimmung. Warum nicht gleich so, Kassel Huskies?

Rasant ging es auch in der Verlängerung weiter, mit Chancen auf beiden Seiten - und dem besseren Ende für die Kassel Huskies! Richard Mueller erzielt den umjubelten 5:4 Siegtreffer für die Kassel Huskies. Verrückt, die Kassel Huskies verschlafen fast zwei gesamte Drittel, gehen am Ende aber als Sieger vom Eis.

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