Huskies holen sich mit 3:2-Sieg gegen Lausitzer Füchse das Heimrecht für die Pre-Playoffs

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Den Gegner stehen gelassen: Michi Christ und seine Huskies setzten sich am Sonntagabend mit 3:2 gegen die Lausitzer Füchse durch.

Zum Abschluss der Hauptrunde empfingen die Schlittenhunde den Tabellenvierten Lausitzer Füchse zum wegweisenden Spiel für den weiteren Saisonverlauf. Die Konstellation in der Tabelle sowie die anderen Partien der Konkurrenten versprach Spannung bis zum Schluss.

Und eines vorweg: Huskies und Füchse lieferten sich beim 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)-Sieg einen packenden Schlagabtausch in einem guten Zweitligaspiel. Durch den hart erkämpften Sieg beenden die Huskies die Hauptrunde auf Platz 7 und haben sich somit das Heimrecht für die Pre-Playoffs gesichert. Die Schlittenhunde empfangen somit am kommenden Freitag die Eispiraten aus Crimmitschau.

Die Schlittenhunde begannen engagiert und setzten die Gäste in den ersten beiden Minuten mächtig unter Druck, allerdings noch ohne zählbaren Erfolg. Danach stellten sich die Lausitzer besser auf die druckvollen Huskies ein. Nicht jedoch in der 8. Minute, denn da nutzte Huskies-Goldhelm Richie Mueller eine kleine Unachtsamkeit der Gäste-Abwehr mit einem satten Schlagschuss ins lange Eck aus – 1:0 für die Huskies und das sogar in Überzahl! Danach verflachte das Spiel ein wenig, Chancen blieben bei leicht überlegenden Huskies - hüben wie drüben - Mangelware. Insbesondere Kassels Keeper Kuhn bleibt nahezu beschäftigungslos. Nachdem sich der Huskies-Zerberus in der 16. Minute aber dann eindrucksvoll im Eins gegen Eins gegen Gäste-Goldhelm Hayes durchsetzt, geht es mit einer verdienten Führung ins zweite Drittel.

Die Bilder zum Spiel: Kassel Huskies schlagen Lausitzer Füchse

 © Soremski
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Dies beginnt ähnlich gut für die Heimmannschaft wie der erste Abschnitt. Doch in Unterzahl haben die Schlittenhunde von Trainer Tim Kehler auch Glück, knallt der Puck doch in der 22. Minute nach Hayes-Schuss an den linken Außenpfosten. Mit einer cleveren Aktion leitet Jace Hennig dann das 2:0 ein. Erst stibitzt er einem Gästespieler in der Vorwärtsbewegung den Puck an der Bande der roten Zone, um dann den startenden Sylvestre zu bedienen, der sich die Chance zum zweiten Treffer nicht nehmen lässt (26.).

Doch die Gäste aus der Lausitz reagieren keineswegs geschockt, sondern zeigen vielmehr, dass sie nicht umsonst unter den Top-Five der Liga stehen. Allerdings hilft beim Anschlusstreffer von Gästespieler Hessler auch der Schiedsrichter etwas mit, denn zuvor kassierte Sam Povorozniouk eine mehr als umstrittene Fünf-Minuten-Strafe und muss darüber hinaus vorzeitig duschen.

Dies brachte Manager Joe Gibbs derart in Rage, dass er sich, sagen wir mal „lautstark“ beim Schiedsrichter Gespann um Mischa Apel beschwerte. Während Meilleur am guten Gästekeeper Kasdorf scheitert, hält auf der Gegenseite Kuhn die Führung bis zum letzten Drittel fest.

Und das hat es in sich: Bereits nach 44 Sekunden zappelt der Puck im Netz von Goalie Kuhn. Unglücklich war der Treffer deshalb, weil Kuhn erst prima reagiert, doch dann am Boden liegend gegen den nachsetzenden Lausitzer mit eingebautem Torinstinkt, Jeff Hayes, machtlos ist (41.). Danach wirken die Huskies kurz geschockt, doch bei Überzahl haben Sylvestre, haarscharf links vorbei, und Reiss, haarscharf rechts vorbei, die Chance zur erneuten Führung.

Spannung pur und endlich das erlösende 3:2 für die aufopferungsvoll fightenden Huskies: Wer sonst außer Tormaschine Richie Mueller trifft trocken zur Führung (52.). Die bringen die Huskies trotz einer über einmütigen Unterzahl und einer unglaublichen Parade von Kuhn (auf dem Boden liegend, mit dem rechten Schoner gegen einen halbhohen Schuss aus Nahdistanz) über die Zeit. So feiern die Huskies einen schwer erkämpften, aber verdienten Sieg und somit auch versöhnlichen Abschluss der Hauptrunde.

In den Pre-Playoffs treffen die Schlittenhunde nun am Freitag, 8. März, auf die Eispiraten Crimmitschau.

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