Huskies nach furiosem 6:1-Sieg nun mit Endspiel gegen Crimmitschau

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Grund zum Jubeln: Die Huskies besiegten Crimmitschau im zweiten Pre-Playoff-Spiel und haben es nun beim morgigen Heimspiel selbst in der Hand.

Sie standen mit dem Rücken zur Wand nach der 4:5-Niederlage am Freitag im ersten Pre-Playoff-Spiel. Sie wären nach einer weiteren Niederlage in Crimmitschau ausgeschieden und die Saison für Kassels Eishockey-Cracks so früh wie selten zuvor beendet gewesen.

Doch die Huskies wären nicht die Huskies, gerade in dieser Saison, wenn sie nicht mit einem furiosen und so nie erwarteten 6:1-Sieg aus Sachsen zurückgekehrt wären. Und jetzt ein echtes "Alles oder Nichts"-Spiel am Dienstag in heimischer Halle vor der Brust haben. Was sich die Jungs von Trainer Tim Kehler aber auch durch einen souveränen Auftritt in Crimmitschau verdient haben. 

Im Gegensatz zum Heimspiel, als die Huskies teils deutlich überlegen waren, mehr Torchancen hatten, die größtenteils ungenutzt blieben, waren die Jungs am Sonntag ein Muster an Effektivität, führten bereits nach zehn Minuten 3:0. Zweimal Meilleur und Sylvestre sorgen bereits im ersten Drittel für die Vorentscheidung. 

Crimmitschau verkürzt zwar auf 1:3 (17. Minute), doch gestützt auf den erneut starken Kuhn im Kasten, der zahlreiche Chancen der Sachsen vereitelt, kontern die Huskies weiter brutal effektiv. Und wer sonst außer Goldhelm Richie Mueller hätte für die endgültige Entscheidung mit den Treffern zum 1:4 und 1:5 (22. und 26. Minute) sorgen sollen?

Der Rest der Partie ist mehr ein Auslaufen und beide Teams schonen ganz offensichtlich ihre Kräfte für das Endspiel in der Kasseler Eissporthalle. Doch das Momentum liegt diesmal klar auf Seiten der Huskies, die mit dem großartigen Auswärtssieg erneut unter Beweis gestellt haben, zu was sie in der Lage sind.  

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