Huskies in Torlaune: Schlittenhunde schlagen Dresdner Eislöwen mit 6:2

Ganz wichtiger Heimsieg für die Kassel Huskies im Rennen um einen gute Pre-Playoff Platz: Gegen die Dresdner Eislöwen gewannen die Kasseler am Abend mit 6:2 (1:1, 3:0, 2:1)

Lediglich ein Punkt trennte beide Teams vor dem Spiel – und das merkte man auch. Zumindest am Anfang. Die Schlittenhunde wollten ihren 7. Platz und damit das Heimrecht in den Pre-Playoffs verteidigen, die Eislöwen wollten eben diesen Platz einnehmen. Über 300 Fans aus Dresden waren nach Kassel gereist, um ihr Team dabei zu unterstützen – vergeblich. Mit drei Treffern im zweiten Drittel legten die Huskies den Grundstein für den deutlichen 6:2 Sieg.

Bildergalerie: Kassel Huskies schlagen Dresdner Eislöwen

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Die Huskies spielten hinten teilweise lässiger wie Will Smith seine Rolle in Bad Boys, so dass die Eislöwen durch Christian Billich (5.) und Nick Huard (6.) in der Anfangsphase zu ihren ersten Chancen kamen. Das wurde erst mit zunehmender Spieldauer besser. Toni Ritter (10.) und Sam Povorozniouk mit zwei Aluminiumtreffern kurz nacheinander (14.). Andy Reiss in Überzahl erzielte dann in der 15. Minute den Führungstreffer – und der hatte sich angedeutet.

Doch was wären die Huskies in dieser Saison ohne leichtsinnige Fehler? Richtig, besser. Toni Ritter vertändelt die Scheibe und noch in derselben Minute macht Steve Hanusch das 1:1. Das 2. Drittel gehörte dann ganz klar den Huskies: Wiederum in Überzahl war Andy Reiss zur Stelle und markiert das 2:1 (21.). Und jetzt waren die Schlittenhunde von Trainer Tim Kehler richtig gut im Spiel. Wann das dritte Tor für die Huskies fallen würde, war jetzt nur noch eine Frage der Zeit.

Bis zum dritten Treffer sollte es aber noch ein wenig dauern. Erst in der 34. Minute war es Mike Little, der die Führung auf 3:1 ausbaute. Und nur vier Minuten später ließ Richie Mueller keine Fragen mehr offen, als er die Scheibe zum 4:1 im Tor von Marco Eisenhut versenkte (38.). Und wie sollte es bei einer 4:1 Führung anders sein – diese war natürlich absolut verdient.

Doch es wurde noch deutlicher, obwohl die Huskies noch ein wenig Tempo rausnahmen, kamen sie trotzdem noch zu zwei weiteren Toren. Sylvestre umkurvt die Eislöwen-Abwehr, legt die Scheibe vor dem Tor quer auf Goldhelm Richie Mueller – 5:1 (49.). In der 58. Minute machte Verteidiger Derek Dinger das 6:1. Das zweite Tor der Eislöwen durch René Kramer (59.) war nur noch Ergebniskosmetik.

So zeigt sich die Mannschaft von Tim Kehler zum Ende der Hauptrunde (noch drei verbleibende Spiele) nochmal in Torlaune. Schon im letzten Heimspiel gegen Bayreuth gab es einen 6:1 Sieg. Und der war genauso wie der gegen die Eislöwen absolut verdient.

Verdient hatten sich die Spieler im Anschluss auch die von den Fans angestimmte "Humba". Schade, dass man diese in dieser Saison noch nicht häufiger zu hören bekam.

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