Huskies: Zähes Spiel gegen Aufsteiger Bayreuth geht 0:1 verloren

Die Kassel Huskies haben am Freitagabend gegen Bayreuth 0:1 verloren - 60 Minuten Dominanz blieben unbelohnt.

Eishockey. Grausamer Eishockey-Abend in der Kasseler Eissporthalle: 0:1 unterliegt der Meister aus Kassel dem Aufsteiger aus Bayreuth trotz 60 Minuten optischer Überlegenheit.

In der zwar stimmungsvollen, aber mit 3367 Zuschauern einmal mehr längst nicht ausverkauften Kasseler Eissporthalle entwickelte sich ein Spiel, das zur Geduldsprobe wurde. Zwar dominierten die Hausherren - ins Tigers-Tor wollte der Puck aber einfach nicht.

So verstrichen die ersten 20 Minuten ohne Rama-Lama-Ding-Dong. Allein optische Überlegenheit führt eben nicht zu Toren. Zu kompliziert, zu umständlich spielte das Team von Trainer Rico Rossi. Immerhin: Goalie Patrick Klein, der für die eigentliche Nummer eins Markus Keller spielte war - wenn er denn mal gefordert wurde - hellwach auf dem Posten.

Doch auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts am Bild: Kassel spielte, Bayreuth verteidigte und Tore blieben aus. Ob bei 5:5 oder Überzahl - die Huskies trafen nicht. Und hatten in der 35. Minute sogar noch Glück, als Tiger David Wohlberg nur den Pfosten des Huskies-Tores traf. Dennoch: Entlastung für das Bayreuther Tor und Goalie Tomas Vosvrda war die echte Ausnahme.

Torlos ging es also auch in die zweite Pause.

Und wer auf Tore gehofft hatte wurde lange enttäuscht: Kassel war weiter optisch überlegen, doch es wollte und wollte einfach kein Tor fallen. Und was passiert, wenn man vorne nicht trifft? Dann rappelt es meist auf der anderen Seite: In der 56. Minute ballerten die Gäste einfach mal drauf - 0:1 aus Sicht der Huskies, Sebastian Busch war der Torschütze.

Trainer Rossi nahm prompt seine Auszeit, die Fans forderten "Attacke", doch auch ohne Torwart und 6:5-Überzahl wollte nichts mehr gelingen: Die bittere Pleite des Meisters gegen den Aufsteiger war perfekt.

Fotos: Sascha Schardt

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