Nach Valenti-Ehrung: Huskies kassieren Klatsche gegen Freiburg

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Das haben sich die Fans und Spieler der Kassel Huskies anders vorgestellt: Nach der emotionalen Ehrung von Sven Valenti verloren die Schlittenhunde ihr Heimspiel gegen Freiburg mit 1:5 (0:2, 1:2, 0:1).

Eishockey. Dass das Spiel gegen die Wölfe Freiburg kein normales Spiel werden würde, war von Anfang klar. Schließlich wurde Sven Valenti für seine langjährigen Verdienste (in 603 Spielen) im Huskies Trikot geehrt. Nach vier Sekunden wurde das Spiel unterbrochen, Sven Valenti stand mit Sohn Yannick in der Startformation der Huskies – ohnehin standen nur Spieler aus Kassel in der Starting Six „Sven Valenti“, hallte es immer wieder durch die Kasseler Eissporthalle.

„Danke für diese Chance, das ist riesig für mich, hier nochmal mit meinem Sohn auf dem Eis zu stehen“, sagte Sven Valenti. Nach einem Video mit Valenti-Highlights und lobenden Worten von den Sponsoren, wurde das riesige Trikot mit der Nummer 19, Valentis Nummer, enthüllt. Anschließend übergab er sein Trikot an Sohn Yannik, der somit der letzte Spieler der Huskies ist, der die Nummer 19 getragen hat. Ab jetzt wird sie an keinen Spieler mehr vergeben.

Bildergalerie: Huskies verlieren gegen Freiburg nach Valentis Ehrenbanner-Zeremonie

Bei den ganzen Trubel um Sven Valenti konnte man allerdings glatt vergessen, dass heute auch noch Eishockey gespielt werden sollte. Dabei schienen die Spieler der Kassel Huskies noch beeindruckt von der Ehrung ihrer Legende, anders ist die Schlafmützigkeit nicht zu erklären. Die „Sven Valenti“- Rufe waren gerade verstummt, da stand es nämlich schon 1:0 für die Wölfe aus Freiburg. Einen Patzer in der Abwehr wusste Tobias Kunz (1.) zu nutzen. Zwar waren die Huskies im ersten Drittel überlegen, kamen durch Mike Little (9. und 11. Minute), Alex Lambacher (14.) und Jens Meilleur (15.) zu guten Chancen, das Tor aber schossen die Wölfe. Christian Billich (17.) erhöhte noch vor der Pause auf 2:0.

Bis zur 28. Minute dauerte es, ehe Toni Ritter mit seinem Treffer zum 2:1, die Hoffnung auf die Wende im Spiel nährte. Doch weit gefehlt: Denn der nächste Angriff der Freiburger führte nur eine Minute später zum Tor durch Mark Mancari – da war der alte Abstand schnell wieder hergestellt. Jetzt würde es ganz schwer werden diesen Abend, der so gut begonnen hatte, mit einem Sieg zu beenden. Besonders weil die Freiburger die Nachlässigkeiten und Fehler der Kasseler gnadenlos ausnutzten: Wieder war es Christian Billich der für die Freiburger traf, zum 4:1 (38.)sowie zum 5:1 (54.). Das tat weh. Wegen der Niederlage und weil der Abend aus Sicht der Huskies ein besseres Spiel verdient gehabt hätte.

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