Zweiter Heimsieg: Kassel Huskies schlagen Eispiraten Crimmitschau mit 4:2

Die Kassel Huskies haben ihr zweites Heimspiel in der noch jungen DEL2-Saison gewonnen. Am Freitagabend gewannen die Huskies mit 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) gegen die Eispiraten Crimmitschau. 

Eishockey. Gute Erinnerungen hatten die Kassel Huskies nicht an ihren heutigen Gegner, die Eispiraten Crimmitschau. Da wäre die entscheidende Niederlage in den Pre-Playoffs gegen die Eispiraten, die das vergangene Saison das frühe Aus bedeutete. Und da wäre auch noch die 2:6 Niederlage in der Vorbereitung in Crimmitschau - der heutige Gegner war also alles andere als ein Lieblingsgegner der Kassel Huskies.

So schnell werden die Eispiraten zwar wohl auch nicht zum Lieblingsgegner, aber immerhin konnte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler heute mal wieder gegen Crimmitschau jubeln. Vor 2788 Zuschauer schlugen die Kassel Huskies ihren Mini-Angstgegner aus Crimmitschau mit 4:2. Nur 2788 Zuschauer? Und das nach einem Derbysieg gegen Frankfurt im ersten Heimspiel? Ja, es ist eben nicht jede Woche Derby. 

Bildergalerie: Kassel Huskies schlagen Eispiraten Crimmitschau

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Wie man perfekt in ein "normales" Spiel startet, zeigten die Gäste aus Crimmitschau. Die brauchten nämlich gerade mal 15 Sekunden, um in Führung zu gehen. Dominic Walsh traf zum frühen 1:0 aus Sicht der Eispiraten - es schien, als würde Crimmitschau den Huskies mal wieder die Party verderben. Doch die Antwort ließ nicht lang auf sich warten. Zwar mussten sich die Schlittenhunde kurz schütteln, kamen aber nach acht Minuten durch Corey Trivino zum Ausgleich.

Zuvor hatte Huskys-Goalie Leon Hungerecker, der heute Jerry Kuhn vertrat, den Puck hinterm Tor vertändelt und Demmler hätte beinah das 2:0 erzielt. Ein unglücklicher Start für den jungen Torhüter, der aber im Laufe des Spiels immer mehr zum Rückhalt der Huskies-Defensive wurde. So stand es aber nun 1:1 statt 0:2 und das Kehler-Team war jetzt richtig im Spiel. Beide Teams hatten nun ihre Chancen. Die Huskies zum Beispiel durch Carroll (14.) und Ryon Moser, der den Pfosten trifft (17.), die Eispiraten durch Julian Talbot (16.).

Huskies gehen in Führung

So langsam lag der Führungstreffer für die Huskies in der Luft. Dieser fiel dann, als man nicht damit rechnete, in Unterzahl.  Michi Christ holt sich die Scheibe und bedient Nathan Burns, der fährt auf Eispiraten-Torwart Bitzer zu, der kommt an den Schuss von Burns zwar noch ran, doch nicht entscheidend und so trudelt der Puck zum 2:1 ins Netz (19.). 

Mit der Führung im Rücken spielte es sich zwar leichter, auf die große Überlegenheit wartete man aber vergebens. Zunächst pariert Hungerecker stark gegen Arnsperger (35.), dann verpasst Karachun bei einer Doppelchance das 3:1 - und plötzlich steht es 2:2. André Schietzold bringt die Scheibe aus spitzem Winkel mit der Rückhand aufs Tor, Hungerecker ist überrascht, der Puck knallt unter die Latte und von dort ins Tor (33.).

Aber auch auf den Ausgleich haben die Kassel Huskies diesmal die passende Antwort: Stephan Tramms Schuß kann Michael Bitzer im Kasten der Crimmitschauer noch abwehren, im Nachsetzen ist dann Alexander Karachun zur Stelle und Bitzer machtlos (36.). Jetzt war das Team von Tim Kehler am Drücker, Denis Shevyrin (39.) sowie Müller und Kirsch verpassen nur knapp das 4:2 (40.).

Es ging weiter hin und her, für so ein flottes Spiel gab es aber recht wenige Großchancen. Wenn es aber welche gab, dann hatten sie die Huskies. Erst durch Eric Valentin (43.) und dann durch Lois Spitzner, der allein auf Bitzer zuläuft und vergibt (51.), sowie Corey Trivino, der ebenfalls aus guter Position am Goalie der Eispiraten scheitert (55.). In der Regel rächt sich sowas, glaubt man einem alten Sprichwort im Sport - dieses Mal allerdings nicht.

Crimmitschau nimmt jetzt Bitzer aus dem Tor und bringt einen Feldspieler. Justin Kirsch weiß was zu tun ist und trifft zum 4:2 Endstand. Die Kassel Huskies gewinnen somit ihr zweites Heimspiel der Saison. Nach der schlechten Heim-Statistik im vergangenen Jahr, entwickeln sich die Huskies langsam wieder zu einer harten Nuss, die in Kassel nur schwer zu knacken ist.

Rubriklistenbild: © Soremski

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