Zwölf Tore im Derby: Huskies gewinnen verrücktes Spiel gegen Frankfurt

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Am Ende jubeln die Huskies: Die Schlittenhunde schlugen am Dienstagabend die Löwen Frankfurt mit 7:5.

So geht Revanche: Die Kassel Huskies haben ein mitreißendes Derby gegen die Löwen Frankfurt mit 7:5 (2:0, 0:3, 5:2) gewonnen. Dabei sah es zwischenzeitlich nicht ganz so gut aus für die Schlittenhunde.

Eishockey. Am Ende hallten "Jerry Kuhn"-Rufe durch die Kasseler Eissporthalle. Und das zurecht. Auch wenn der Husky-Keeper heute fünf Mal hinter sich greifen musste. Kuhn machte eine starke Partie und ohnehin war es ein verrücktes und vor allem torreiches Derby - mit dem besseren Ende für die Huskies.

Vergangenen Freitag mussten sich die Huskies in Frankfurt noch mit 3:4 geschlagen geben. Heute gab es die Revanche.

Von Beginn an war vor 4864 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle richtig Power im Spiel. Klar, es war Derby und die Huskies wollten nicht die fünfte Niederlage in Folge kassieren. Und das Spiel war schnell. Verdammt schnell. Zu schnell für den ein oder anderen Spieler auf dem Eis. 

Verrücktes Derby: Huskies schlagen Löwen Frankfurt mit 7:5

 © Soremski
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Husky Ryon Moser taucht allein vor Löwen-Goalie Klein auf und wird gefoult - Penalty. Den verwandelt Moser und die Huskies gehen in Führung (8.). Die Löwen antworteten mit wütenden Angriffen, Kuhn ist immer wieder gefragt, die Frankfurter haben auch ihre Chancen. Aber die Huskies nutzen ihre. Und es sollte nicht der letzte Treffer an diesem Abend gewesen sein.

Corey Trivino erhöht auf 2:0 (18.) für seine Huskies. Die Huskies scheinen die Löwen geknackt zu haben. Die Frankfurter scheinen ratlos, haben aber doch noch eine Antwort. Denn im zweiten Drittel geben sie den Ton an. Jetzt zeigten sich die Löwen aktiver, machten Druck. Die Huskies konterten, kamen durch Burns (23.) und Karachun (28.) zu guten Gelegenheiten.

Das Tor treffen im zweiten Drittel aber nur die Löwen. Kuhn rettet noch gegen Ranta und Meisinger (26.), ist kurz darauf aber doch geschlagen. Ein leichter Puckverlust im eigenen Drittel und dann ging es ganz schnell und Lewandowski stellt auf 2:1 (29.). Dann pariert Kuhn gegen MacAulay, ist kurz darauf aber wieder geschlagen. Durch die Tore von Buchwieser zum 2:2 (33.) und Eisenmenger zum 2:3 (39.) drehen die Frankfurter das Spiel. Bitter. Die Huskies sind am Boden. Doch das Spiel bleibt intensiv - und spannend.

Huskies drehen Spiel in vier Minuten

Die Fans machen Dampf, unterstützen ihr Team. Weil sie wissen: Da geht noch was. Und es geht noch eine ganze Menge.

Zu Beginn des letzten Drittels geht es aber erstmal richtig zur Sache. Frankfurts Mieszkowski kassiert zurecht eine Spieldauer, weil er auf Denis Shevyrin losgeht. Und das schien so etwas wie der Weckruf für die Schlittenhunde zu sein.

Denn dann ging es wieder verdammt schnell. Alexander Karachun erzielt mit einem Schuss aus der Drehung per Rückhand den 3:3-Ausgleich (41.). Dann haut Justin Kirsch den Puck unter die Latte und ins Tor (43.) und in doppelter Überzahl trifft Topscorer Ben Duffy (45.).

Jetzt haben die Huskies das Spiel gedreht. In nur vier Minuten! Das ist eben Derby. Doch das sollte es immer noch nicht gewesen sein. Denn dann kamen die Frankfurter wieder besser ins Spiel - und auch zum Ausgleich. David Suvanto (49.) und Eduart Lewandowski treffen zum Unentschieden - Jerry Kuhn ist geschlagen, es steht 5:5 (50.). Zum Glück gibt es die Anzeigetafel, sonst hätte man heute schon mal schnell den Überblick verlieren können.

Das letzte Wort hatten dann aber die Huskies in eigener Halle. Denis Shevyrin in Überzahl und Alexander Karachun ins leere Tor machen den Sieg für die Schlittenhunde perfekt. Die Negativserie ist damit beendet, ein verrücktes, torreiches, mitreißendes Derby gewonnen. Und am Ende feiern die Fans den Derbysieg - und auch Jerry Kuhn.

Kassel Huskies - Löwen Frankfurt 7:5 (2:0, 0:3, 5:2)

Tore: 1:0 Moser (8.), 2:0 Trivino (18.), 2:1 Lewandowski (29.), 2:2 Buchwieser (33.) 2:3 Eisenmenger (39.), 3:3 Karachun (41.), 4:3 Kirsch (43.), 5:3 Duffy (45.), 5:4 Suvanto (49.), 5:5 Lewandowski (50.), 6:5 Shevyrin (58.), 7:5 Karachun (59.)

Zuschauer: 4864

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