Mal wieder abwarten: Wann die Saison für den KSV Hessen weitergehen könnte

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Hoffen bald wieder auf dem Platz stehen zu dürfen: Die Löwen vom KSV Hessen.

Keine Lockerungen, kein Spielbetrieb. Wie erwartet gab es am Montag keine Lockerungen der Corona-Regeln für den Sport. Das bedeutet: Die Regionalliga-Südwest pausiert weiterhin und die Clubs müssen geduldig bleiben.

Fußball. Ursprünglich sollte im Dezember wieder gespielt werden, wenn der Trainingsbetrieb für alle Mannschaften ab dem 17. November gewährleistet ist. Die Vereine aus Rheinland-Pfalz trainieren momentan aber nicht, weil sie vom Land als Amateure eingestuft wurden.

Und jetzt das: Bund und Länder wollen erst auf der nächsten Konferenz am 25. November "über konkrete Schlussfolgerungen sowie die weitere Perspektive für Dezember und Januar im Rahmen eines Gesamtkonzepts diskutieren und entscheiden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel.

"Wir müssen uns gedulden, es hängt weiterhin an dieses Fällen", sagt Felix Wiedemann, stellvertretender Geschäftsführer der Regionalliga Südwest dem Gießener Anzeiger und verweist auf die Regelungen in Rheinland-Pfalz. Es hängt also erstmal alles von den Entscheidungen am 25. November ab. Der KSV Hessen will spielen, aber nur wenn dies auch zu verantworten ist.

Nicht spielen wollen dagegen neun Vereine, angeführt vom TSV Steinbach. Auch der FC Gießen, VfR Aalen, Bayern Alzenau, Astoria Walldorf, Eintracht Stadallendorf, TSG Balingen, Bahlinger SC und der TSV Schott Mainz. Diese forderten, die Saison erst im nächsten Jahr am 29. Januar fortzusetzen. "Wir sehen es als unsere Pflicht, dass wir uns in der vierthöchsten Spielklasse diesen gesellschaftlichen Anforderungen anschließen und somit nicht nur unsere Solidarität, sondern auch sehr viel mehr einen praktischen Beitrag zur Kontaktminimierung leisten müssen", heißt es in der abgegebenen Erklärungder Vereine.

Per Doppelschlag zum Sieg: KSV Hessen schlägt Reserve von Mainz 05

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Weiter: "Unsere Vereine sind in unterschiedlicher Ausprägung auf die Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Vereinsmitglieder angewiesen, sei es im Vorstand, im Umfeld der Mannschaft oder in der Stadionbetreuung und Bewirtschaftung. Die Spieler und Trainer haben zum Teil ihre Hauptbeschäftigung bei Unternehmen oder befinden sich im Studium oder in der Ausbildung. Das heißt, nicht nur diese Personengruppe unterliegt dem Infektionsrisiko, sondern die Kontaktkette reicht in viele andere Gesellschaftsbereiche hinein, wodurch das Gesamtrisiko ungleich höher ist."

In einer Videokonferenz wurde das weitere Vorgehen noch so ausgegeben: Sollte in diesem Jahr keine Partie stattfinden, dann soll schon ab Mitte Januar wieder gespielt werden, um die ausgefallenen Spiele nachzuholen. Wenn es Anfang Dezember wieder los geht, sollten neben dem eigentlichen Spielplan zwei ausgefallene Spiele im Dezember nachgeholt werden - der Rest im Januar 2021. Ein Start Anfang Dezember ist aber vom Tisch, weil den Vereine Vorbereitungszeit eingeräumt wird. Ein Start Mitte Dezember ist wahrscheinlicher, dann könnte es noch drei Spieltage geben. Derzeit sieht es aber eher so aus, als gäbe es in diesem Jahr kein Fußball mehr im Auestadion. Es bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten - mal wieder.

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