Alles nur Kopfsache: KSV Hessen und Baunatal wollen im Derby die Wende schaffen

+
Sieger im Kopfballduell: Frederic Brill und seine Löwen gewannen das letzte Duell mit dem KSV Baunatal mit 3:1.

Beide Mannschaften haben sich den Start in die Hessenliga-Saison anders vorgestellt. Am kommenden Samstag, 14 Uhr, wollen der KSV Hessen Kassel und der KSV Baunatal im Derby im Baunataler Parkstadion die Wende schaffen.

Fußball. Eigentlich könnte die Welt des KSV Hessen ganz schön sein. Fünf Spiele haben die Löwen absolviert und dabei immer mindestens zwei Tore geschossen. Das „eigentlich“ zum Beginn des Textes ist aber ein ganz schön fettes „eigentlich“.

Denn die Löwen haben auch schon elf Gegentore kassiert. So holte der KSV erst 8 Punkte – zu wenig für einen KSV Hessen, der die Hessenliga hinter sich lassen will. Ähnliche Probleme hat auch der Nachbar aus Baunatal, der erst vier Punkte auf dem Konto hat und mit ähnlichen Problemen wie der KSV Hessen zu kämpfen hat. Wenn die beiden also am kommenden Samstag, 14 Uhr, im Baunataler Parkstadion aufeinander treffen, geht es darum, wer seine Probleme zuerst in den Griff bekommt.

Bildergalerie: Meha sichert KSV Hessen einen Punkt gegen Stadtallendorf

 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © So remski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski

„Mit der Punkteausbeute sind wir natürlich nicht zufrieden“, sagt KSV Hessen-Kapitän Frederic Brill nach dem 2:2 gegen den 1. Hanauer FC. Und wie schon so oft lagen die Löwen zur Pause zurück (0:2) und kamen erst zum Ende der Partie so richtig in Fahrt. „Wir laden die Gegner zum Toreschießen ein und machen einfach zu viele individuelle Fehler. Wir haben jetzt schon elf Gegentore kassiert – fast alle sind durch individuelle Fehler entstanden“, sagt Brill. Erklären kann er sich diese hohe Fehlerquote nur so: „Das ist Kopfsache. So etwas kann man nicht wegtrainieren.“ Auch mit der Einstellung vor dem Spiel hat er so seine Probleme, da müssten die Löwen an sich arbeiten und einfach konzentrierter in die Partie gehen.

Auch die offensive Spielweise von Trainer Dietmar Hirsch lässt er nicht als Ausrede gelten. „Jeder weiß, was der Trainer von uns erwartet. Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung und sind fit. Das sieht man ja schon allein daran, dass wir zum Ende des Spiels nochmal richtig aufdrehen können. Und zwei Tore in einem Auswärtsspiel müssen für einen Sieg auch mal reichen “, so der Kapitän. Bekommen die Löwen ihre Konzentrationsschwächen also wieder in den Griff, so ist Brill davon überzeugt, dass auch die Ergebnisse wieder stimmen werden.

Will wieder nach oben in der Tabelle: Baunatals Manuel Pforr.

Ganz ähnlich läuft es auch beim KSV Baunatal, der mit nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen in die Saison gestartet ist und vergangenes Wochenende in Ginsheim mit 2:6 verlor. „Wir haben in der ersten Halbzeit gute Chancen und machen zu wenig daraus. In der zweiten Halbzeit fangen wir dann in kurzer Zeit vier Gegentore – da waren wir unkonzentriert und anschließend total verunsichert“, sagt Baunatals Stürmer Manuel Pforr.

Derby als Wendepunkt

Auch die Baunataler hatten sich den Saisonstart anders vorgestellt. „In den letzten Jahren sind wir immer gut in die Serie gestartet, unsere Leistungen sind aber besser als die Ergebnisse “, so Pforr. Bringt das Derby also für eine der beiden Mannschaften die Wende? „Darauf hoffen wir natürlich“, sagt Manuel Pforr und fügt hinzu: „Highlightspiele können wir ja.“ Frederic Brill sieht das Derby als Chance, weiß aber auch um die Fallhöhe, sollten die Löwen nicht gewinnen. „Mit einem überzeugenden Sieg können wir aber eine andere Richtung einschlagen und uns Selbstvertrauen holen“, so Brill.

So oder so, ein Derby ist auch immer Kopfsache – diesmal wohl mehr denn je.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Bildergalerie: KSV Hessen gewinnt mit 6:0 gegen Griesheim

Ungefährdeter Sieg für den KSV Hessen. Die Löwen gewannen am Samstag vor 1100 Zuschauern gegen den Tabellenvierzehnten Griesheim locker mit 6:0 (2:0).
Bildergalerie: KSV Hessen gewinnt mit 6:0 gegen Griesheim

Schützenfest im Auestadion: KSV Hessen schießt Griesheim mit 6:0 ab

Ungefährdeter Sieg für den KSV Hessen. Die Löwen gewannen am Samstag vor 1100 Zuschauern gegen den Tabellenvierzehnten Griesheim locker mit 6:0 (2:0).
Schützenfest im Auestadion: KSV Hessen schießt Griesheim mit 6:0 ab

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.