Aufstiegschance gewahrt: KSV Hessen schlägt Türk Gücü Friedberg 4:0

Nach drei sieglosen Spielen hat der KSV Hessen Kassel einen wichtigen Sieg im Kampf um den Aufstieg eingefahren. Die Cramer-Elf besiegte am Samstag vor 1206 Zuschauern im Kasseler Auestadion Türk Gücu Friedberg mit 4:0 (4:0).

Es war das vorletzte Endspiel und auch das (vorerst) letzte Heimspiel des KSV Hessen. Und wie das in einem Endspiel so ist – besser man gewinnt es. In diesem Falle wartete kein Pokal auf die Löwen, der KSV wahrte lediglich die Chance, noch den begehrten Relegationsplatz um den Aufstieg in die Regionalliga zu erreichen.

Durch den 4:0 (4:0) Sieg darf die Mannschaft von Trainer Tobias Cramer weiter vom Aufstieg träumen. Für die Friedberger dagegen lief es an diesem Tag ähnlich schlecht wie eine Woche zuvor. Da hatte die Elf von Gültekin Cagritekin mit 0:12 gegen Aufsteiger FC Gießen verloren.

Und auch im Auestadion hatte Türk Gücü Friedberg nichts zu melden. Denn so viel sei verraten: Der Sieg der Löwen war zu keiner Zeit in Gefahr. Bereits zur Halbzeit war das Spiel entschieden – 4:0 stand es da schon.

Aber der Reihe nach: In der 8. Minute zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz. Mit einem sehenswerten Spielzug über Mahir Saglik, Brian Schwechel, Nael Najjar und Sebastian Schmeer kamen die Löwen zur frühen 1:0 Führung.

Bildergalerie: KSV Hessen Kassel schlägt Friedberg mit 4:0

 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski

So eine frühe Führung gibt natürlich Sicherheit. Die musste sich der KSV Hessen aber am heutigen Tag gar nicht selber verdienen, weil sich die Friedberger spätestens nach dem 2:0 ihrem Schicksal ergaben. Der Torschütze zum 1:0, Sebastian Schmeer, glänzte nämlich wenig später als Assistgeber, brachte den Ball in die Mitte zu Mahir Saglik, der zum 2:0 traf (26.).

Jetzt war es für den KSV Hessen mehr ein Trainingsspiel. Bezeichnend dafür war das 3:0 durch Adrian Bravo-Sanchez (34.). Dieser hatte im Strafraum der Friedberger viel Platz und Zeit, legte sich den Ball zurecht und traf mit seinem schwächeren rechten Fuß zum dritten Treffer.

Wiederum Mahir Saglik sorgte kurz vor der Pause für eine mehr als beruhigende 4:0 Führung (40.). Da war das Spiel natürlich schon lange gelaufen. Cramer brachte zur zweiten Halbzeit Luis Allmeroth für den verletzten Sergej Evljuskin.

Die Cramer-Elf schaltete in der Folge einen Gang runter und ließ den Tabellenvierzehnten laufen. Wäre mal also nach 45 Minuten eine Runde durch die Aue gelaufen, man hätte außer einem Distanzschuss von Marco Dawid (81.) und der einzigen Chance der Friedberger durch Bell, nicht viel verpasst. Der KSV Hessen wollte nicht mehr so richtig, Türk Gücü Friedberg konnte schon die gesamte Spielzeit nicht wirklich etwas ausrichten. Über 90 Minuten stellten sie die Löwen-Defensive nie vor größere Probleme.

So war es am Ende ein nie gefährdeter Sieg des KSV Hessen, der die Löwen weiter hoffen lässt. Der KSV Hessen muss am letzten Hessenliga-Spieltag nach Flieden, der Konkurrent um den Relegationsplatz Bayern Alzenau, tritt dann gegen Meister FC Gießen an.  

Aufstellungen

KSV Hessen: Hartmann, Najjar, Evljuskin (45. Allmeroth), Häuser, Brandner, Mogge, Brill (76. Dawid), Schwechel (48. Miloshaj), Bravo-Sanchez, Saglik, Schmeer

Türk Gücü Friedberg: Kroeller, Takahashi, Biber, Bartel, Aslan, Toskovic (45. Kohnke), Usic, Tesfaldet, Gürsoy (76. Mitrovic), Bell Bell(90. Savic), Miric

Rubriklistenbild: © Soremski

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.