Aufstiegschancen schwinden: KSV Hessen mit unnötigem 2:2 gegen SC Waldgirmes

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Enttäuscht: KSV-Spieler Marco Dawid nach dem 2:2 gegen Waldgirmes.

Wieder keine drei Punkte – im dritten Spiel nacheinander: Der KSV Hessen Kassel kam im Heimspiel gegen den SC Waldgirmes nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus.

Sie wollten nach der 2:6 Niederlage in Fulda eine Reaktion zeigen – und die musste auch kommen, wollte der KSV Hessen im Kampf um die Aufstiegsspiele zur Regionalliga noch ein Wörtchen mitreden. Nach einem 2:2 Unentschieden gegen den SC Waldgirmes wird es für den KSV Hessen jetzt aber ganz eng, im Kampf um den Relegationsplatz. Weil der Konkurrent um den begehrten Platz, Bayern Alzenau, in Hünfeld ebenfalls Unentschieden spielte, hat der KSV aber weiterhin drei Punkte Rückstand auf die Bayern.

Besser ins Spiel kamen zunächst die Gäste. Mit ihrer ersten Aktionen trafen sie zur frühen Führung (5.). Wobei man nicht wirklich von einer Aktion sprechen kann, Tolga Duran zirkelte einen Freistoß ins Löwengehäuse - kein Start nach Maß.

Bildergalerie: KSV Hessen spielt 2:2 gegen SC Waldgirmes

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Die Löwen von Trainer Tobias Cramer wirkten zunächst geschockt. Erst nach 13 Minuten kam seine Elf im Spiel an und holte sich mit viel Ballbesitz mehr Sicherheit. Wirklich gefährlich wurde der KSV dann fünf Minuten später – und traf zum Ausgleich! Mahir Saglik spielte auf links Philipp Brandner frei, der auf Marco Dawid ablegte und zum 1:1 einschob (18.).

Den Löwen merkte man besonders in der ersten Hälfte den Druck an, hier gewinnen zu müssen, denn ohne die drei Punkte und einem Sieg Alzenaus wäre der Relegationsplatz futsch. Und sie hatten ihre Chancen, trotz bis dahin eher mäßiger Leistung: Zuerst scheiterte Bravo-Sanchez nur knapp per Flachschuss (23.), dann verpasste er knapp den Ball freistehend in der Mitte (24.). .

Doch dann kam wieder der SC aus Waldgirmes. Und wenn die nach vorne kamen, war der Ball drin. Lucas Hartmann läuft auf KSV-Torhüter Niklas Hartmann zu, der kommt nach Ansicht von Schiedsrichter Tobias Lecke einen Moment zu spät. Den fälligen Elfmeter verwandelte Volkan Öztürk zur erneuten Führung (31.).

Die Löwen schienen sich bis dahin selbst zu schlagen, dabei mangelte es ihnen trotz zähem Spiels nicht an Tormöglichkeiten. So scheiterte Tim-Philipp Brandner kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit noch aus spitzem Winkel.

Löwen belohnen sich nicht

Trainer Tobias Cramer schien in der Halbzeit dann die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein KSV machte jetzt richtig Dampf. Bravo-Sanchez (46.) und Schmeer (49.) scheiterten noch, in der 51. Minute zappelte der Ball dann aber im Netz. Stürmer Sebastian Schmeer traf zum verdienten Ausgleich (51.).

Und dann kam die Schlussphase, diese war dann vor Spannung kaum noch auszuhalten. wett. Nach einem Foul an Brandner sah Karl Cost die Gelb- Rote Karte (61.). In Überzahl wurde der KSV Hessen jetzt noch dominanter. Dass der Konkurrent des KSV um Platz zwei, Bayern Alzenau, gerade 0:1 zurücklag, ging dann fast unter – im Auestadion musste das dritte KSV-Tor her!

Doch das wollte einfach, trotz Chancen und drückender Überlegenheit einfach nicht mehr fallen. Mit zwei Schüssen aufs Tor und keiner herausgespielten Chance nimmt der SC Waldgirmes einen Punkt mit in die Heimat.

„Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Wie hat ein Fußballphilosoph mal so schön gesagt: 'Hast du Sch**** am Fuß, hast du Sch**** am Fuß.' Wir wollen die Serie jetzt ordentlich zu Ende spielen und schauen mal, was am Ende dabei rauskommt“, sagte KSV-Trainer Tobias Cramer nach dem Spiel.

Aufstellungen

KSV Hessen: Hartmann, Najjar, Evljuskin (84. Mitrou), Häuser, Brandner, Schwechel, Brill, Bravo-Sanchez, Dawid (62. Mogge), Saglik, Schmeer

SC Waldgirmes: Alpsoy, Öztürk (64. Fries), Schmidt, Lang, Cost, Golafra, Siegel, Schneider (88. Azizi), Duran, Hartmann (77. Hinz), Ciraci

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