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Ex-DFB-Vize Rolf Hocke macht sich für klammen KSV Hessen stark

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Von: Rainer Hahne

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Rolf Hocke, Fußball
Rolf Hocke, Fußball © Lokalo24.de

Leere Kassen machen dem KSV Hessen Kassel zu schaffen. Jetzt startet einer, der sich im Fußball auskennt, einen Vorstoß um zu helfen: Rolf Hocke.

Fußball. Mitstreiter sucht der langjährige DFB-Vizepräsident Rolf Hocke, die den KSV Hessen Kassel wieder auf die richtige Schiene bringen. Die Finanzlage der Löwen ist nicht einfach. Im EXTRA TIP-Gespräch erklärt Hocke: "Es gilt, den KSV sicher durch die Saison zu bringen."

Herr Hocke, Sie sind als Präsident des Hessischen Fußballverbandes und als DFB-Vizepräsident zurück getreten. Langweilen Sie sich jetzt?Garantiert nicht. Der HFV hat seine Satzung extra geändert, damit ich als Ehrenpräsident mit Sitz und Stimme im Präsidium bleiben kann. Der DFB möchte mich zum Ehrenmitglied machen.Trotzdem wollen Sie dem KSV helfen.Ich habe dem Verein viel zu verdanken. Habe selbst vor 25.000 Zuschauern im Auestadion gespielt. Das kann man nicht so einfach abschütteln. Der KSV ist wichtig für den Fußball in der Region.Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Förderkreis zu gründen?Monatelang wurde ich von Vereinsmitgliedern und dann auch vom Vorstand und Aufsichtsrat angesprochen, ob ich dem KSV nicht helfen kann. Da konnte ich nicht "Nein" sagen. Doch zuerst habe ich ein positives Gespräch mit Oberbürgermeister Bertram Hilgen und dem Sportdezernenten Christian Geselle geführt. Beide wollen dem  Verein helfen.Was passiert jetzt?Wir haben keine Zeit zu verlieren Als erstes haben wir zahlreiche Firmen, aber auch Vertreter des öffentlichen Lebens  angeschrieben, die dem Verein helfen könnten. Die ersten Gesprächstermine habe ich schon.Helfen Ihnen Ihre Kontakte aus der Zeit als HFV-Präsident?Davon gehe ich aus. Ich habe bereits mit Landtagsabgeordneten und dem zuständigen Minister gesprochen.Wie sehen Sie die Zukunft des KSV?Es wird noch schwer, diese Saison sauber zu meistern, obwohl die Mannschaft sich hervorragend schlägt. Für die nächste Saison gilt es, einen neuen Hauptsponsor zu finden. Wenn wir um den Aufstieg mitspielen wollen, muss das Team gezielt verstärkt werden. Dafür brauchen wir die Unterstützung aller, die höherklassigen Fußball in der Region sehen wollen.Was stimmt Sie optimistisch?Die Unterstützung aus dem Rathaus ist hervorragend. Die ersten Gespräche mit möglichen Sponsoren sind angelaufen. Allen Beteiligten ist klar, dass im Stadion demnächst nur noch Leichtathletik läuft, wenn wir nicht alle anpacken. Aber ich bin kein Illusionist. Wir werden schnell sehen, was wirklich machbar ist.

Am Samstag, 5. November, kicken die Löwen übrigens um 14 Uhr im Auestadion gegen Saarbrücken.

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