Hauptsache KSV: Löwen-Vorstandsmitglied Jens Rose im Gespräch

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Am Wochenende startet der KSV nach der Winterpause wieder ins Training. Der EXTRA TIP hat mit Jens Rose über Neuverpflichtungen, Insolvenzpläne und die Regionalliga-Reform gesprochen.

Fußball.  Es ist ruhiger geworden um den KSV – schließlich ist Winterpause. Am Wochenende startet die Mannschaft wieder ins Training, die Aufholjagd kann beginnen. Wie es 2018 für die Löwen weitergeht, darüber haben wir mit Vorstandsmitglied Jens Rose gesprochen.

Rose über die sportliche Situation: „Wir stehen ganz unten in der Tabelle, ich nehme die Situation aber wie sie ist, was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig. Mir ist ein KSV in der Hessenliga trotzdem lieber, als gar kein KSV. Am Sonntag startet die Mannschaft wieder ins Training, die meisten Spieler hatten aber individuelle Trainingspläne.“

Über mögliche Neuverpflichtungen: „Die wird es eher nicht geben. Zwar haben wir noch ein bisschen Zeit bis zum nächsten Spiel, wenn aber nicht plötzlich ein Spieler beim Training auftaucht, der uns hilft und den wir bezahlen können, dann wird es keine Neuverpflichtung geben.”

Über die finanzielle Situation: „Am 16. Januar ist die nächste Gläubigerversammlung. Wenn alle Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen, wären wir schuldenfrei. Den Verein zu retten, den Spielbetrieb für die Saison zu sichern und keine neuen Schulden mehr zu machen, das war der Plan der letzten Monate. Was wir weiterhin dringend brauchen, ist ein Hauptsponsor.“

Über das Verhältnis zu den Fans: „Wir sind mit den Gruppierungen im regen Austausch. Die Fanaktionen im letzten Jahr waren grandios und haben das Wir-Gefühl gestärkt und bei allem Negativen den Verein den Rücken gestärkt. Denn die Fans haben das gleiche Ziel wie wir: Den Verein und die Jugend am Leben zu erhalten.“

Zur Übergangslösung der Regionalliga-Reform: „Ich habe für die Übergangslösung gestimmt, weil es für die Südwest-Staffel besser ist (ein fester Aufsteiger/ d. Red.). Mein Vorschlag für eine grundlegende Reform: Drei 3. Bundesligen, keine Regionalliga, sondern neun Oberligen, mit jeweils einem Aufsteiger. So wird auch der Amateurfußball gestärkt.“

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