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KSV Hessen: Die erste Saisonhälfte ist geschafft - Ein Rückblick

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Von: Thomas Lange

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Der KSV Hessen spielt bislang eine bärenstarke Saison. Wir haben den Blick auf zurück auf die Hinrunde geworfen. Foto: Soremski
Der KSV Hessen spielt bislang eine bärenstarke Saison. Wir haben den Blick auf zurück auf die Hinrunde geworfen. Foto: Soremski © Lokalo24.de

Der KSV Hessen Kassel spielt eine starke Saison. Und die erste Hälfte ist gespielt. Eine Analyse.

Fußball. Die erste Hälfte der Spielzeit 2016/2017 ist seit Samstag wieder Geschichte. 18 Spiele sind absolviert – und der KSV Hessen Kassel steht auf einem überraschenden siebten Platz. Wie fällt das Hinrundenfazit aus?Der Tabellenplatz:Absolut überraschend und so nicht zu erwarten, stehen die Löwen nach der Hälfte der Spiele auf Rang sieben. Sieben Punkte sind es aktuell auch auf die Abstiegsränge, neun bis Relegationsplatz zwei. Mit 26 Zählern aus 18 Spielen sind die Löwen mehr als im Soll (1,4 Punkte/Spiel).

Das Spiel:Lebt von Einsatz, Wille, Teamgeist. Das wird immer wieder deutlich wenn es gilt, Ausfälle im Team zu kompensieren, Fehler der Mitspieler auf dem Platz auszubügeln. Die Löwen kämpfen alle füreinander. Charakter ist das Zauberwort. Fußball-Ästheten werden nicht glückseelig, sollten sie ein Spiel des KSV sehen. Wer jedoch auf ehrliche Fußballarbeit mit viel regionaler Identität aus ist, wird im Auestadion fündig.

Der Trainer:Müsste eigentlich "Die Trainer" heißen, immerhin unterstützt der Langzeitausfall  Steffen Friedrich Cheftrainer Tobias Cramer tatkräftig. Kompliment an das Duo, das mit einfachen Mitteln Solides möglich gemacht hat: Schnörkelloser Fußball aus einer sicheren Defensive, viel Laufbereitschaft der Kicker und mit toller Kondition ausgestattete Jungs. Immerhin fielen zuletzt immer gern Tore in den letzten zehn Minuten der jeweiligen Partien.

Die Zuschauer:Kommen zu wenige ins Stadion. Zuletzt waren es weniger als 2000 – und das obwohl Tabellenstand, Ergebnisse und Einsatz der Spieler stimmen. Da hätte sich der gesamte KSV mehr verdient.Schade: Wenn mal ein Paar mehr Zuschauer im Stadion sind – wie gegen Offenbach – benehmen sich einige KSV-Anhänger völlig daneben und schrecken so potentielle Neu-Fans ab.

Die Finanzkrise:Existiert noch immer, derzeit offenbar mehr als zu Saisonbeginn befürchtet. Ex-DFB-Vize Rolf Hocke ist dabei, finanzstarke Förderer ins KSV-Boot zu lotsen. Ziel ist, die Saison finanziell beenden zu können. Kommen neue Sponsoren nicht und bringen keine frischen Schecks mit – die Rückrunde könnte düster enden.

Am Samstag, 12. November, spielt der KSV um 14 Uhr im Auestadion gegen Pirmasens.

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