KSV Hessen: Spielfreudige Löwen gewinnen mit 4:0 gegen Walldorf

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Torschütze zum 1:0: Löwe Lukas Iksal klatscht mit Sebastian Schmeer ab.

Die Löwen sind weiter im Aufwind: Der KSV Hessen Kassel gewann am Samstagmittag auch in der Höhe verdient mit 4:0 (1:0) gegen Aufsteiger Rot-Weiß Walldorf.

Fußball. Die Löwen waren gewarnt. Der Aufsteiger aus Walldorf kam mit reichlich Selbstvertrauen ins Auestadion, hatte das Team von Martin Max doch vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und lag nur drei Punkte (bei einem Spiel weniger) hinter den Löwen. Der KSV Hessen dagegen hatte vergangenes Wochenende in Fulda drei wichtige Punkte geholt und wollte nach der gestrigen Niederlage von Tabellenführer Stadtallendorf (4:0 gegen Dreieich) Boden gut machen - und das gelang. Am Ende war vom Selbstvertrauen des Aufsteigers nämlich nur wenig zu spüren und der KSV verließ mit 4:0 als verdienter Sieger das Feld.

KSV-Trainer Tobias Damm musste gegen den Aufsteiger auf Torwart Niklas Hartmann, Marcel Fischer, Ingmar Merle und Michael Voss verzichten. Der nach dem Fulda-Spiel angeschlagene Mahir Saglik saß immerhin auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Und das Team von Tobias Damm - durch den Sieg weiterhin ungeschlagen - legte gut los und hätte früh in Führung gehen können.

Verdienter Sieg für die Löwen: KSV Hessen schlägt Walldorf mit 4:0

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Stürmer Sebastian Schmeer verpasste aber mit einem Schuss aus der Drehung (4.) und per Kopf (6.) das 1:0. Der Aufsteiger aus Walldorf hatte aber so seine Probleme gegen die schnellen Außen der Löwen. So wie in der 11. Minute. Da erkämpft sich der KSV 20 Meter vor dem eigenen Tor den Ball - und dann geht es ganz schnell. Ein langer Ball auf Marco Dawid, der läuft Richtung Tor, legt quer auf Lukas Iksal - 1:0 für den KSV Hessen. Ein starker Konter, abgeschlossen von der KSV-Flügelzange.

Der KSV blieb spielbestimmend, hatte immer wieder gelungene Ballstafetten und ließ die Walldorfer laufen. Der Gast dagegen fand kein Mittel gegen die Löwen und so stapfte Gästetrainer Martin Max immer wieder gestikulierend durch seine Coachingzone. Ein zufriedener Trainer sieht anders aus. Und es wurde nicht besser für den Aufsteiger, die Glück hatten, dass der KSV so schlampig mit seinen Chancen umging. 

In der Abwehr ließ der KSV nichts anbrennen und hätte kurz vor der Pause fast das 2:0 erzielt. Der Freistoß von Adrian-Bravo-Sanchez knallte aber gegen die Latte (45.). Die Führung, sie war verdient, aber eben auch nicht gerade komfortabel. "Die Jungs machen das gut, aber das ist ein gefährliches Ergebnis", so Jörg Müller, sportlicher Leiter des KSV Hessen, in der Halbzeitpause.

Also gingen die Löwen weiter auf das 2:0 - zunächst aber ohne Erfolg. Kapitän Freddy Brill schließt zu überhastet ab und scheitert an Walldorfs Torwart Darmstädter (59.), Sebastian Schmeer spielt sich im Fünfmeterraum frei, schießt aber deutlich übers Tor (67.).

So blieb es spannend, trotz überlegenen Löwen. Adrian Bravo-Sanchez passte den Ball dann vor dem Tor zu unsauber auf den eingewechselten Nasuf Zukorlic, so dass der Ball vor der Linie noch geblockt wurde (78.).

Erst am Ende wird es deutlich

Und dann kam die Erlösung. Meha bringt den Ball zu Bravo-Sanchez und der zirkelt den Ball in den Winkel (81.). Damit war das Spiel endgültig entschieden und der Bann gebrochen: Schmeer erhöhte auf 3:0 (87.) und Meha stellte wenig später den 4:0 Endstand her (89.). In der Höhe war das dann auch absolut verdient. KSV-Torwart Maximilian Zunker war heute kaum gefordert - und das blieb bis zum Schluss auch so.

Der KSV Hessen belohnt sich damit für eine gute Leistung bleibt unter Trainer Tobias Damm ungeschlagen. Und, was wohl noch viel wichtiger ist, die Löwen sind jetzt wieder an den Aufstiegsplätzen dran.

Aufstellungen 

KSV Hessen: Zunker, Najjar, Mißbach, Evljuskin, Brandner, Dawid (67. Mogge), Brill, Meha, Iksal (76. Zukorlic), Bravo-Sanchez (85. Schwechel), Schmeer

Rot-Weiß Walldorf: Darmstädter, Felter, Werther, Herberg, Borger (62. Herdt), Wendnagel, Deumilch, Ludwig, Itoi (90. Desiderio), Struwe, Eichfelder

Tore: 1:0 Iksal (11.), 2:0 Bravo-Sanchez (81.), 3:0 Schmeer (87.), 4:0 Meha (89.) 

Gelbe Karten: Deumilch (30.), Borger (32.), Herberg (45.), Mogge (79.), Brill (83.), Schmeer (84.)

Zuschauer: 1250

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