Kein Pokalcoup: KSV Hessen unterliegt SV Wehen Wiesbaden mit 0:6

Der KSV Hessen Kassel hat den Einzug ins Hessenpokal-Halbfinale klar verpasst. Am Mittwochabend verlor die Mannschaft von Trainer Tobias Cramer mit 0:6 (0:4) gegen Drittligist Wehen Wiesbaden.

Fußball. Man hatte gemunkelt, der Mannschaft von Tobias Cramer könnte es entgegenkommen, wenn sie mal nicht das Spiel machen muss so wie in der Hessenliga – falsch gedacht. 2015 hatte der KSV den SV Wehen noch sensationell im Pokal geschlagen, doch heute waren sie davon weit entfernt. Die Wiesbadener machten das Spiel aber nicht nur, sie gestalteten es nach fast nach Belieben, so dass sich von Beginn an eine einseitige Partie entwickelte, die eigentlich schon nach 21 Minuten gelaufen war.

Bildergalerie: KSV Hessen verliert im Hessenpokal gegen SV Wehen Wiesbaden

 © Schaumlöffel
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Bereits nach neun Minuten war es Manuel Schäffler, der zur frühen Führung für die zwei Klassen höher spielenden Gäste traf. Noch war das kein Beinbruch – schließlich sind im Pokal, dazu noch wie an diesem Tag unter Flutlicht im Auestadion, aus fußballerischer Sicht unerklärliche Dinge passiert. Doch es sollte ganz anders kommen: Niklas Dams (12.), Sascha Mockenhaupt (18.) und wiederum Manuel Schäffler (21.) schraubten das Ergebnis auf 0:4 aus Sicht der Löwen.

Auch wenn der Drittligist zurecht der klare Favorit war, davon mussten sich die 1442 Zuschauer trotzdem erst mal erholen - die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt im Keller. Zumal der SV Wehen, besonders in der Anfangsphase, einen guten Ball spielte. Das 0:4 ging einem sauberen Spielzug voraus: Moritz Kuhn flankte den Ball perfekt auf Schäffler, der nur noch den Kopf hinhalten musste, um KSV-Torhüter Hartmann zu überwinden.

In der Folge ließ es der Tabellenneunte der dritten Liga deutlich ruhiger angehen und überließ den Löwen mehr Spielanteile. In Tore konnten sie diese allerdings nicht ummünzen. Stattdessen kamen die Wiesbadener in der zweiten Hälfte durch den eingewechselten Rene Guder (82.) und Simon Brandstetter (86.) zum 0:6 Endstand.

Mehr als eine Chance von Frederic Brill, der einen Volleyschuss am Fünfmeterraum übers Tor setzte (62.) und einen kläglichen Lupfer von Bastian Schmeer (74.), war in diesem Pokal-Viertelfinale nicht drin für den KSV Hessen Kassel, der Drittligist war an diesem Tag eine Nummer zu groß.  

Die Fans nahmen den Löwen die Niederlage aber nicht krumm, schworen ihre Mannschaft nach dem Spiel emotional auf die nächste Partie am kommenden Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr, gegen Waldgirmes ein. "Das war der Wahnsinn, da hatte ich Gänsehaut, ich wäre enttäuschter, wenn ich in der Kurve gestanden hätte. Aber gut schlafen werde ich heute nicht", sagte Mittelfeldspieler Adrian Bravo-Sanchez nach dem Spiel.

Aufstellungen

KSV Hessen Kassel: Hartmann, Najjar, Allmeroth, Merle, Ziegler, Schwechel (82. Unzicker), Brill, Dawid (72. Mogge), Bravo-Sanchez, Milloshaj (66. Voss), Schmeer

SV Wehen Wiesbaden: Kolke, Mintzel (66.Wachs), Dams, Mockenhaupt, Kuhn, Titsch-Rivero (66. Schönfeld), Schmidt, Kyereh, Shipnoski, Brandstetter, Schäffler

Rubriklistenbild: © Schaumlöffel

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