KSV Hessen-Kapitän Frederic Brill: „Der April wird richtungsweisend“

Spieler des KSV Hessen Kassel
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Zuletzt hatten sie nicht viel zu jubeln. Das wollen KSV-Kapitän Frederic Brill (v.li.) und seine Kollegen Adrian Bravo-Sanchez, Alban Meha (verdeckt) und Jon Mogge in den nächsten Spielen ändern.

Es könnte besser laufen für die Löwen des KSV Hessen Kassel. Nach drei Niederlagen in Folge erwartet der KSV am Samstag den Tabellenfünften FSV Frankfurt. Natürlich wollen die Löwen schon gegen die Südhessen punkten, die entscheidenden Partien stehen aber im April an. KSV-Kapitän Frederic Brill über die letzten Spiele und die kommenden Aufgaben.

Fußball. 0:1, 0:2, 0:3. Die Niederlagen des KSV Hessen aus den letzten drei Spielen gegen Schott Mainz, Elversberg und Koblenz wurden von Mal zu Mal deutlicher. Am Samstag gegen den FSV Frankfurt kann Löwen-Kapitän Frederic Brill seinem Team nicht helfen, er kassierte gegen Koblenz seine fünfte Gelbe Karte. Wir sprachen mit ihm über die Gründe für die Negativserie und worauf es in den nächsten Spielen ankommt.

Frederic Brill über..

Die Negativserie

„Das Spiel gegen Koblenz war kein typisches 3:0-Spiel“, so der Kapitän. „Im Moment entscheiden Kleinigkeiten und die fallen gerade gegen uns aus – wie das im Abstiegskampf ebenso ist. Der verschossene Elfmeter vom vergangenen Samstag ist da ein gutes Beispiel. Und natürlich hat man dann nicht immer das nötige Selbstbewusstsein. Das Spiel gegen Mainz war auf Messers Schneide, das entscheidende Gegentor haben wir kurz vor Schluss kassiert. Wenn man sich die letzten drei Spiele im Detail ansieht, gibt es auch Grund zur Hoffnung.“

Was besser werden muss

„Wir haben in den letzten Spielen kein Tor erzielt – da steht die Null auf der falschen Seite. Wir finden in den entscheidenden Phasen nicht die Räume über die Außenbahnen, um gefährlich vors Tor zu kommen. Das war sonst unsere Stärke. Der Ausfall von Marco Dawid wiegt da natürlich schwer. Und natürlich sind 51 Gegentore zu viel für uns, damit stellen wir die zweitschlechteste Defensive der Liga. Dabei ist unsere Abwehrarbeit nicht generell schlecht, doch wenn wir Chancen zulassen, sind das meist Großchancen die aus individuellen Fehlern resultieren – das müssen wir schleunigst abstellen.“

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Die kommenden Gegner

„In Spielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel haben wir meist ganz gut ausgesehen. Wir können Spiele wie jetzt gegen den FSV Frankfurt aber nicht mehr als ‚Bonusspiele‘ betrachten, wir wollen und müssen unbedingt punkten. Der April wird richtungsweisend, da treffen wir unter anderem mit Walldorf, Aalen und Großaspach auf Mannschaften, die auch unten drin stehen.“

Den Abstiegskampf

„Wir kämpfen schon seit Saisonbeginn gegen den Abstieg, wer da etwas anderes sagt, liegt einfach falsch. Am Ende werden wir aber über dem Strich stehen, da bin ich mir absolut sicher.“

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