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KSV-Trainer Cramer nach Mainz-Niederlage: "Müssen uns alle hinterfragen"

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Von: Marcel Ehrig

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"Individuelle Fehler kann man nicht wegtrainieren": Löwen-Trainer Tobias Cramer war nach der Niederlage gegen Mainz bedient. © Soremski

Der KSV ist mit einer Niederlage in die Restrunde der Regionalliga Südwest gestartet. Die Aufbruchsstimmung ist wieder verflogen und der Ton wird zunehmend rauer.

Fußball. Es sollte so etwas wie der Wendepunkt werden für den KSV Hessen Kassel. Stattdessen kehrten die Löwen am Samstag mit einer 1:4 Niederlage nach Kassel zurück.

„Vor dem Spiel, mit der guten Vorbereitung im Rücken, hatten wir alle ein gutes Gefühl. Was dann passiert ist, ist nur schwer zu erklären“, sagt Trainer Tobias Cramer. Seine Mannschaft ist nach 15 sieglosen Spielen verunsichert – na klar. Dabei betont er weiterhin, dass die Mannschaft Regionalliga-Niveau hat, das habe sie schon bewiesen. „Doch individuelle Fehler kann man nicht wegtrainieren. Da können wir machen was wir wollen.“

Das neue 3-5-2 System, das in der Vorbereitung noch so gut funktionierte, brachte gegen Mainz nicht den gewünschten Erfolg. Und wie haucht man einer Mannschaft, die so lange auf einen Sieg wartet, wieder Leben ein? „Straftraining oder sowas bringt da nichts. Die Mannschaft braucht ihre Ruhe“, sagt Cramer, der auch ein paar Tage nach der Niederlage noch sauer ist. Doch es geht ihm nicht nur um das Spiel gegen Mainz, sondern um das große Ganze. „Wir müssen uns alle hinterfragen. Auf allen Ebenen.“ Konkreter wird er nicht.

Wenn die Nerven bei den Löwen vielleicht noch nicht blank liegen, so sind die zumindest angespannt, der Ton wird rauer. Am kommenden Samstag (14 Uhr) erwartet der KSV die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim. „Da wissen wir, was auf uns zukommt: Eine Mannschaft mit hoher Qualität, die man nur mit Mentalität bespielen kann. Aber das war am Samstag erschreckend – wenn wir in Zukunft mit der selben Mentalität wie gegen Mainz antreten, gewinnen wir diese Saison kein Spiel mehr “, so Cramer.

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