Löwen steigen auf! KSV Hessen spielt kommende Saison in der Regionalliga Südwest

+
Hier jubelt er über ein Tor, heute freut sich Löwe-Adrian Bravo-Sanchez und der KSV Hessen über die Rückkehr in die Regionalliga Südwest.

Es war ein hin und her, jetzt steht es fest: Der KSV Hessen Kassel wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Hessenliga, sondern in der Regionalliga Südwest spielen.  

Fußball. "Die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest GbR haben sich daraufhin im Rahmen einer am heutigen Abend per Videokonferenz durchgeführten Sitzung nochmals intensiv mit verschiedenen Wertungs-Szenarien zur Saison 2019/2020 beschäftigt", heißt es in einer Pressemitteilung der Regionalliga Südwest.

Die Entscheidungen: 

- die Meisterschaftsrunde 2019/2020 zum 30. Juni zu beenden

-den direkten Aufsteiger in die 3. Liga anhand einer Quotienten-Regel zu den bislang ausgetragen Spielen zu ermitteln (Punkteschnitt) - der 1. FC Saarbrücken steigt damit auf 

- keine Mannschaft absteigen zu lassen.

- Weiterer Aufsteiger ist der Zweitplatzierte aus den Oberliga-Staffeln mit dem höchsten Quotienten

Und eben das sind die Löwen. Damit spielt der KSV Hessen Kassel in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga Südwest.

"Eine große Last fällt ab"  

Wir erreichen KSV-Vorstand Jens Rose im Auto auf dem Weg zum Trainingsgelände des KSV. "Es fällt einfach eine große Last von einem ab. Wir haben in den letzten Wochen viel Unterstützung erfahren und sind froh über diese Entscheidung, auch wenn wir die Saison lieber sportlich zu Ende gebracht hätten", so Rose. Dabei klingt er erstaunlich gefasst. "Ich bin eben keine 25 mehr und springe jetzt durch die Luft, aber die innere Freude ist natürlich riesig", sagt Jens Rose.

Die Quotientenregelung unter den Zweitplatzierten der Oberligen anzuwenden hatte der KSV Hessen selbst vorgeschlagen. So setzte sich der KSV mit einem Quotienten von 2,14 gegen den 1. FC Kaiserslautern II (Oberliga Rheinland/Saar) und den 1. Göppinger SV (Baden Würtemberg) durch.

Zuvor hatten die Löwen schon die im Raum stehende Lösung kritisiert, nachdem es nur einen Aufsteiger aus den Oberligen gegeben hätte. Mit einem offenen Brief hatte sich der KSV Hessen an die Regionalliga gewandt.

Jetzt gibt es eine spontane Feier am Trainingsgelände - auf Abstand natürlich. Kurzfristig hatte man diese Art zu feiern "Abstandsbetrinken" getauft. Es wird wohl eine lange Nacht für Spieler und Funktionäre des KSV Hessen. Es sei ihnen, besonders nach einer starken Aufholjagd in der Hessenliga, gegönnt.

Bildergalerie: KSV Hessen trainiert wieder auf dem Platz - Saisonfortsetzung ungewiss

Gehörten zur ersten Trainingsgruppe, die am Donnerstag loslegte: Luis Allmeroth (v.l), Marco Dawid, Mahir Saglik, Alban Meha und Kapitän Frederic Brill mit Co-Trainer Sebastian Busch. © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski
 © Soremski

Die für den KSV entscheidende Stelle in der Pressemitteilung der Regionalliga Südwest 

"Darüber hinaus wurde ebenfalls durch die Spielkommission und Gesellschafterversammlung entschieden, die gemäß Quotienten-Regelung führenden Mannschaften der nachgelagerten Oberliga-Staffeln aufsteigen zu lassen, dies vorbehaltlich der entsprechenden Meldungen durch die jeweiligen Träger der Oberligen. Für diesen Fall können mit Eintracht Stadtallendorf (Hessenliga), TSV Schott Mainz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), dem VfB Stuttgart II (Oberliga Baden-Württemberg) und dem KSV Hessen Kassel (Hessenliga), vier Vereine ihre Rückkehr in die Regionalliga Südwest feiern. Die Ermittlung des gemäß Spielordnung der Regionalliga Südwest festgelegten vierten Aufsteigers erfolgt ebenfalls anhand eines Vergleiches aus dem erzielten Quotienten der relevanten Vereine, der in den jeweiligen Ligen auf Grundlage der erzielten Gewinnpunkte und ausgetragenen Spielen ermittelt wurde."

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.