KSV schlägt Stadtallendorf: Hoffen auf Mannheim und Saarbrücken

Es bleibt spannend: Zwar gewann der KSV am letzten Spieltag mit 3:2 (1:0) gegen Stadtallendorf, muss aber jetzt hoffen, dass Saarbrücken und Mannheim aufsteigen.

Fußball. Jetzt heißt es abwarten: Der KSV Hessen Kassel hat am letzten Spieltag der Regionalliga Südwest die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Durch den 3:2 (1:0) Sieg gegen Eintracht Stadtallendorf beenden die Löwen die Serie auf dem 16 Tabellenplatz und müssen nun hoffen, dass Saarbrücken und Mannheim in die 3. Liga aufsteigen – dann spielt der KSV auch nächstes Jahr in der Regionalliga. Hätte der KSV die Saison auf Platz 15 beendet, hätte nur eine Mannschaft aus der Südwest-Staffel aufsteigen müssen und der KSV wäre viertklassig geblieben.

Treffpunkt Löwenheim: Die KSV-Fans überraschten ihre Mannschaft vor dem Spiel am Clubhaus, bedankten sich für die Saison und feierte ihr Team. "Da hatte ich Gänsehaut", sagte Trainer Tobias Cramer nach dem Spiel zu der Aktion.

Kämpferisch ging es schon vor dem Spiel los. Die KSV-Fans begleiteten ihre Mannschaft mit Gesängen vom Clubhaus zum Stadion – eine tolle Geste. Für die Mannschaft von Trainer Tobias Cramer hieß es: Zumindest Platz 16 verteidigen – am bestem mit einem Sieg. Doch auch der direkte Abstieg am letzten Spieltag war noch möglich, wenn der KSV verliert und die Stuttgarter Kickers gewinnen.

So kämpferisch wie die Fans vor dem Spiel, gingen die Löwen dann ins Spiel, spielten ab der gegnerischen Hälfte aggressives Pressing. Die erste Chance des Spiels (22.) vergab Schmik, kurze Zeit später klingelte es aber im Kasten der Stadtallendorfer, die sich letztes Wochenende den Klassenerhalt sicherten. Tim Phlipp Brandner nutze einen Querschläger von Eintracht-Torhüter Bachmeier zur 1:0 Führung (25.). Nach dem Führungstor wurden die Löwen stärker und hätten durch Mimbala (29.) die Führung ausbauen können. Allerdings hatten die Löwen beim Pfostentreffer von Zildzovic auch Glück, dass zur Pause nicht 1:1 stand.

Bildergalerie: Löwen schlagen Stadtallendorf am letzten Spieltag

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Während die Löwen jetzt auf das 2:0 spielten, gingen die Blicke der 4900 Zuschauer immer wieder aufs Handy. Was macht Koblenz? Schließlich hätte der KSV mit einem Sieg noch auf Rang 15 springen können, wenn Koblenz in Elversberg nicht gewinnt.

Doch zunächst mussten die Löwen im Auestadion ihre Pflicht tun – und taten das auch. Marco Dawid vergibt zunächst eine Großchance (51), Sebastian Schmeer macht es vier Minuten besser und erhöht auf 2:0. Doch auch Koblenz führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:0 gegen Elversberg. Und der KSV machte es nochmal spannend: Angelo del Williams per Freistoß brachte die Stadtallendorfer auf 2:1 heran. Unhaltbar war der Freistoß ins Torwart-Eck für Keeper Niklas Hartmann aber nicht. Und es kam noch dicker: Drei Minuten vor dem Ende kam die Eintracht zum 2:2 Ausgleich durch Valon Ademi. Sollten die Löwen hier noch in letzter Minute verlieren und die Stuttgarter Kickers gewinnen (die zum diesem Zeitpunkt 3:1 führten), wäre der KSV direkt abgestiegen - ein Szenario, dass 87. Minuten lang undenkbar war. Doch Sebastian Schmeer erlöste die 4900 Fans in der 92. Minute und traf zum 3:2 Endstand.

Mit Platz 15 wurde es im letzten Spiel nichts mehr für den KSV, weil die TuS Koblenz Elversberg mit 4:0 schlägt und seinen Tabellenplatz behauptet. Die Löwen müssen nun auf Saarbrücken und Mannheim hoffen, die vom 24. bis 27. Mai um den Aufstieg in die 3. Liga spielen. 

Zu Ende ist die Serie für die Mannschaft von Cramer noch nicht. Am kommenden Mittwoch (19 Uhr) kommt Hannover 96 zum Freundschaftsspiel. Am Pfingstmontag (17 Uhr) spielt der KSV im Hessenpokalfinale um den Einzug in den DFB-Pokal gegen Steinbach – in Stadtallendorf.

Aufstellungen

KSV Hessen: Hartmann, Schmik, Albrecht, Mimbala, Korb, Schwechel (80. Evljuskin), Brill, Dawid (71. Leinhos), Brandner, Bravo-Sanchez (84. Baumgarten), Schmeer

Eintracht Stadtallendorf: Bachmeier, Dinler, Voelk, Vidakovics, Gaudermann, Baltic, Abdul, Suero, Zildzovic (62. Ademi), Vier (62.Geljic), Williams (79. Michel)

Rubriklistenbild: © Soremski

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