Wegen Coronavirus: KSV Hessen öffnet für Heimspiel alle Tribünen

Wegen der aktuellen Diskussion um die Ausbreitung des Corona-Virus, hat sich der KSV Hessen Kassel dazu entschlossen, beim kommenden Heimspiel alle Tribünenbereiche zu öffnen. Das teilte der Verein jetzt per Pressemitteilung mit.

Fußball. Das bedeutet, jeder Zuschauer, der im Besitz einer gültigen Eintrittskarte (Dauer- oder Tageskarte) ist, kann einen freien Platz in der jeweiligen Kategorie (Stehplätze in der Kurve, Sitzplatzkarteninhaber auf der Haupttribüne, Nord- oder Osttribüne) im Auestadion einnehmen. Regulär ist bei den Heimspielen des KSV Hessen die Osttribüne geschlossen.

„Das Auestadion bietet Platz für über 18.500 Zuschauer. Im Regelfall werden unsere Heimspiele von rund 1.500 bis 2.000 Zuschauern besucht. Zuschauer, die auf Nummer sicher gehen wollen und gleichzeitig das kommende Heimspiel der Löwen gegen Hessens ältesten Fußballverein Hanau 93 nicht verpassen möchten, haben so die Gelegenheit, das Spiel zu schauen, ohne sich unmittelbar in einem gefüllten Zuschauerblock aufzuhalten“, erläutert KSV-Vorstand Jens Rose die Maßnahme.

Eine Bildergalerie vom letzten Heimspiel des KSV Hessen gegen den SC Hessen Dreieich finden Sie hier.

„In unseren Augen macht es einen Unterschied, ob eine Veranstaltung in einem derart großen Stadion unter freiem Himmel stattfindet oder auf einer kleinen Sportanlage. Insofern sehen wir uns gut aufgestellt bzgl. der Durchführung der kommenden Heimspiele“, so Jens Rose.

"Bezüglich des genauen Ablaufs wird es im Vorfeld des Spiels weitere Informationen geben", so der Verein. Dies betrifft unter anderem die geöffneten Zugänge sowie Versorgungsmöglichkeiten.

Hessen schließt sich Empfehlungen an, Großveranstaltungen abzusagen

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat indes empfohlen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. In einer Pressemitteilung wird Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration zitiert: „Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Italien und des aktuellen Verlaufs der SARS-CoV-2-Infektionen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung bei großen Menschenansammlungen, insbesondere in geschlossenen Räumen, nicht sicher beurteilen. Hessen hat deshalb heute entschieden, Veranstaltern und Gesundheitsbehörden ebenfalls die Absage solcher Veranstaltungen zu empfehlen, auch Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben dies angekündigt“, so Klose. „Wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten zu erwarten sind, legen wir die Absage auch bei einer niedrigeren zu erwartenden Teilnehmendenzahl als 1.000 nahe.“

Bei Fragen können sich hessische Bürgerinnen und Bürger an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt auf seiner Website Informationen zum Coronavirus zur Verfügung.

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