4:3! Bremerhaven macht erst im Penaltyschießen den Sack zu

Kam erst im Penaltyschießen, doch konnte er den Sieg nicht festhalten: Huskies-Torwart Markus Keller und seine Jungs haben in Bremerhaven 3:4 n.P. verloren. Foto: Soremski
+
Kam erst im Penaltyschießen, doch konnte er den Sieg nicht festhalten: Huskies-Torwart Markus Keller und seine Jungs haben in Bremerhaven 3:4 n.P. verloren. Foto: Soremski

Kassel Huskies spielen stark in Bremerhaven mit, unterliegen aber im Penaltyschießen mit 3:4

Eishockey. Das letzte Spiel der Kassel Huskies gegen Bremerhaven erlangte traurige Berühmtheit: Wilde Prügeleien auf dem Eis, eine Flut an Strafen und sogar ein juristisches Nachspiel sorgten für peinliche Blicke auf Huskies und Norddeutsche. Gestern allerdings hatten sich beide Teams gut im Griff – und erst nach Überstunden gingen die Gastgeber mit 4:3 n.P. als Sieger vom Eis.

0:2 lag Kassel nach dem ersten Durchgang zurück. Doch dann verkürzte Jamie MacQueen im Powerplay zum 1:2 – plötzlich ging wieder was. Und es wurde noch besser: Bei eigener Unterzahl netzte Braden Pimm zum Ausgleich ein. Nach der erneuten Führung der Pinguine ballerte Sören Sturm seine Schlittenhunde in der 48. Minute mit dem 3:3 in die Verlängerung.Weil dort kein Team traf musste das Penaltyschießen her. Und dort wechselte Kassels Trainer Rico Rossi Stammtorhüter Markus Keller ein, der den bis dahin spielenden Jimmy Hertel ersetzte.Doch: Keller parierte zunächst, die Schützen Pimm, MacQueen, Kirsch und Sturm trafen jedoch vorne nicht. Im Gegensatz zu Marian Dejdar: Sein Schuss entschied die Partie.

Heimspiel am Freitag gegen Ravensburg

Doch trotz des ungewöhnlichen Dienstag-Spiels gegen Bremerhaven können sich die Fans der Huskies bereits auf ein neuerliches Heimspiel freuen: Völlig regulär treffen die blau-weißen Puck-Jäger am Freitag, 19. 30 Uhr, in der Kasseler Eissporthalle auf den direkten Konkurrenten um einen guten Playoff-Platz. Dann gastieren die Ravensburger Towerstars im Zwinger der Huskies.

Und gegen die Ravensburger sah Kassel in der bisherigen Saison alles andere als gut aus: In zwei Auswärtsspielen schlichen die Schlittenhunde zweimal als Verlierer vom Eis: 8:2 und 6:4 siegten beide Male die Gastgeber – und das ziemlich deutlich. Das 2:8 aus Kasseler Sicht war gar die deutlichste Saisonpleite der Jungs von Huskies-Trainer Rico Rossi.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.