Alles, nichts, oder!

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Hann. Münden. TG Münden tritt am Samstag im Kellerduell gegen Vorsfelde an.

Vorsfelde/ Hann.Münden. Zum Duell der beiden bislang punktlosen Mannschaften in der 3. Liga Ost kommt es am Samstag um 19:45 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum Vorsfelde, wenn die TG Münden dort auf den heimischen MTV trifft. Es geht dabei um viel für beide Teams, vor allem darum, das Gesicht einigermaßen zu wahren und endlich die Null auf der Habenseite verschwinden zu lassen.

Entsprechend motiviert dürften beide Teams auch zu Werke gehen. Denn wer hier verliert, der kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon mit den Planungen für die Oberligasaison 2014/2015 beginnen. Mit einem Erfolgserlebnis könnte die TG allerdings auch neue Kraft tanken und die noch ausstehenden fünf Partien der Rückrunde entsprechend positiv gestalten. Trainer Frank Janotta bereitete seine Mannschaft schon im Laufe der letzten, etwas verkürzten Trainingswoche auf die Mannschaft aus Vorsfelde vor. Besonderer Augenmerk wurde dabei auf den Rückraum Linken, Michael Schwoerke, der auch bereits für Hannover-Burgdorf und Lehre spielte. Mittlerweile ist er im achten Jahr beim MTV und der torgefährlichste Angreifer des Teams von Trainer Mike Knobbe.

Sollte er aus dem Spiel genommen werden können, ist ein wichtiger Grundstein für den Erfolg gelegt. Die Abwehrarbeit wird intensiv werden, denn Vorsfelde wird sicherlich versuchen, viele einfache und schnelle Tore zu erzielen. Um dem von vornherein entgegen zu wirken müssen die Jungs aus Münden ihrerseits konzentriert abschließen und Tempogegenstöße erst gar nicht möglich machen.

Worum es bei dem Spiel geht muss keinem der Mündener extra gesagt werden. Die Mannschaft samt Trainer hat sich darauf eingeschworen, die Leistung aus Pirna vergessen zu machen und will endlich ein Erfolgserlebnis feiern. Bislang kam es noch keinem Aufeinandertreffen beider Teams. Die Informationen, die das große Statistikbrett hergibt, sowie die Videoanalysen sind die einzigen Informationen, die zur Verfügung stehen. Für eine ausführliche Vorbereitung auf den kommenden Gegner ist dies aber ausreichend, entsprechend musste diese Saison schon mehrfach agiert werden. Und oft genug war es nur ein Quentchen Glück, das den Mündener Handballern gefehlt hat. Damit diese Nunance nicht den Unterschied machen soll, dafür soll eine konzentrierte und engagierte Leistung sorgen, durch die man im Spiel schnell klare Verhältnisse schaffen will.

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