Auszeiten im Kopf

MT Melsungen fehlt die Konzentration 40:31-Niederlage bei HSG NordhornHandball. Im Freitagsspiel der MT Melsungen bei der HSG Nord

MT Melsungen fehlt die Konzentration 40:31-Niederlage bei HSG Nordhorn

Handball. Im Freitagsspiel der MT Melsungen bei der HSG Nordhorn setzte es vor 2.900 Zuschauern die dritte deutliche Niederlage der Saison gegen einen der Groen der Liga. 40:31 (18:12) lautete das Ergebnis am Ende fr die Hausherren, und wieder waren es zwei kurze Phasen, in denen die Melsunger das Spiel abgaben.

Melsungens Trainer Robert Hedin nach dem Spiel: Die HSG Nordhorn hat die Partie heute verdient gewonnen. Wir haben unser Spiel nicht ber die volle Distanz von 60 Minuten durchziehen knnen. Das Problem lag vorwiegend auf der linken Seite, wo wir einfach nicht genug Druck auf die gegnerische Deckung entwickeln konnten. Da machte sich bemerkbar, da Stojanovic und Sanikis fast die komplette Vorbereitung verpat haben und die Bindung immer noch nicht vollstndig wieder da ist.

Am Ende stand eine neuerliche klare Niederlage auf dem Spielberichtsbogen. Das Resultat selbst zeigt aber nicht, da die MT ber weite Strecken zumindest gegenhalten konnte, und das Spiel einzig in zwei relativ kurzen Phasen abgegeben hat. Eine vor dem Wechsel, als Nordhorn von 5:5 auf 10:5 wegzog, und den Blackout nach der Pause vom 24:20 zum 29:20. Damit bleibt es bei der Erkenntnis, die schon aus den Niederlagen gegen Kiel und Hamburg gezogen werden konnte: ber 45-50 Minuten kann die MT Melsungen auch mit den Groen zumindest annhernd mitspielen, doch den wesentlichen (und sehr oft spielentscheidenden) Unterschied machen die zwischenzeitlich immer wieder eingestreutenAuszeiten, die nicht mit der grnen Karte genommen werden, sondern sich in den Kpfen abspielen.

Statistik :HSG Nordhorn: Gentzel (1.-60., 15 P.), Katsigiannis (fr einen 7m); Verjans 3, Machulla 1, Mamelund 5, Myrhol 6, Mickal (n.e.), Filip 7, Gandorf 5/2, Weinhold 1, Kubes, Przybecki 1, Sprem 7, Stojkovic 1, Kukucka 3

MT Melsungen: Kelentric (1.-22.,31.-52. 7 P.), Klockmann (23.-30., 53.-60. 3 P.); Brouko (n.e.), Jacobson, Kurtchev, Kraus (n.e.), Klitgaard 4, Hazl, Valo 7, Tellander 4, Hruby, Stojanovic 2, Sanikis, Karipidis 11/5, Blank 2, Balomenos 1

SR: Wolfgang Heinz (Waib.-Neustadt), Gnter Hock (Waib.-Neustadt)

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