Baunatal verliert, trifft aber mal wieder ins Tor

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1:3 gegen Freiburg II und klare Worte: "Wer spielt wie wir, hat in der Regionalliga nichts zu suchen!"

Fußball. 45 ordentliche Minuten haben dem KSV Baunatal am Samstag nicht zu einem Erfolg gereicht. Gegen den SC Freiburg II gab es eine 1:3-Niederlage. Bereits nach 40 Minuten hatte es 0:3 gestanden, immerhin erzielte Andreas Pollasch nach insgesamt 878 torlosen Minuten mal wieder eine Bude für die Nordhessen (67.)."Wer so spielt wie wir in der ersten Halbzeit, der hat in der Regionalliga nichts zu suchen", fand Florian Heussner nach dem Kick deutliche Worte. Und hatte damit recht: Harmlos, ohne Aggressivität, geradezu ängstlich präsentierte sich der Wahrscheinlich-Absteiger. "Nach dem 0:1 haben wir uns ergeben", musste Trainer Tobias Nebe zugeben.

Der hatte seinem Team totale Defensive verordnet, diese konnte die Mannschaft allerdings nicht umsetzen. Nach nur vier Minuten landete ein feiner Freistoß von Daniele Gabriele im Winkel des Baunataler Tores. Für Torwart Tobias Klöppner gab es da nichts zu halten.

Und in der 22. Minute wurde deutlich warum der KSV soweit im Tabellenlkeller steckt: Eine gute Schuss-Chance ließ  Jan Niklas Hanske ungenutzt, stattdessen konterten die Gäste Baunatal im Gegenzug gnadenlos aus – 0:2 durch Tim Schraml.

Und fünf Minuten vor der Pause führte Freiburg die KSV-Defensive regelrecht vor: Ein Doppelpass genügte um Amir Falahen frei vor Klöppner auftauchen zu lassen. 0:3.In der Pause appelierte Trainer Nebe an den Charakter seines Teams und fand die richtigen Worte: Jetzt bekamen seine Jungs mehr Zugriff auf Freiburg und Andi Pollasch beendete nach 878 torlosen Minuten die Flaute durch einen Traum-Schuß in den Winkel (67.). Zwar bemühte sich der KSV in der Folge weiter, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Auch weil Nico Schrader nach rustikalem Einsteigen höhe Mittellinie vom Platz flog (69.) blieb es bei der zehnten Pleite in Folge.Auch wenn die zweiten 45 Minuten sich ordentlich ansehen ließen: Mit dem Klassenerhalt wird es dieses Jahr nichts werden. Daniel Leipold fasste die Stimmung daher knapp so zusammen: "Wieder verloren, das nervt!"

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