Blick zurück und nach vorn beim Huskies-Neujahrsempfang

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Die Schilderungen von Jochen Luck über die Anfänge des Kasseler Eishockeys und die Ausführungen von DEL2-Geschäftsführer Rudorisch begeisterten.

Kassel. Wer an diesem Abend fröstelnd für eine schnell gerauchte Zigarette vor das Glinicke-Autohaus Hessenkassel in der Leipziger Straße trat, konnte so ungefähr nachvollziehen, was drinnen zuvor Jochen Luck über die Anfänge des Kasseler Eishockeys erzählt hatte. Der Tausendsassa (Jahrgang 1925, Motorrad-Rennfahrer und legendärer Sprecher am Nürburgring) hatte bei der Eis-Bereitung vor 50 Jahren ein schlechtes Los gezogen: "Von 2 bis 3 Uhr morgens habe ich bei Minus 9 Grad Wasser auf die Tennisplätze am Aschrottpark gespritzt. Diese Nacht werde ich nie vergessen.” Dort, im Kasseler Westen stand die Wiege des Kasseler Eishockeys. Weil die Fläche auf dem Küchengraben nicht für ein Spielfeld ausreichte, bot der ESV Jahn  vor 50 Jahren seine Plätze für den Schlittschuhsport an. Die lebhaften  Schilderungen des 90-jährigen, unterlegt von Bildern  der ersten Kasseler Kufencracks waren der Höhepunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Kassel Huskies.

Und auch René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer, berichtete vor der versammelten Sponsorenschar viel Positives: "Welche  Arbeit hier geleistet wird, ist aller Ehren wert. Man kann diesen Standort nur dazu beglückwünschen.” Auch das Thema Auf- und Abstieg schnitt er an, wohlwissend, "dass Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs schon akribisch an Möglichkeiten arbeitet.”  Der dankte dann auch den Sponsoren für die unterstützung – und der Mannschaft für ihren Einsatz.

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