TG chancenlos auf dem Sonnenstein!

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Mündens Handballer keheren mit deutlicher Niederlage aus Pirna zurück.

Pirna/ Münden. Viel gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen. Die Handballer aus der Dreiflüssestadt hatten nicht den Hauch einer Chance gegen den ESV Lok Pirna. Zu schwach im Abschluss, nicht konsequent in der Abwehr und im Rückzug zu langsam. So gab es dann auch eine verdiente 30:23 (16:7) Niederlage gegen die Sachsen.

Die Stimmung auf der Anreise war gut, die Vorbereitung auf das Spiel unter Woche war konzentriert, doch es mangelte auf dem Spielfeld wieder an der Umsetzung der Vorgaben. 23 technische Fehler sind bei einer Wurfeffizienz von gerade einmal 50 Prozent ein regelrechter Genickbrecher. In der ersten Hälfte war dies der Schlüssel zum schnellen Torerfolg für die Eisenbahner. Mehr als die Hälfte der 16 Tore erzielten die Hausherren über die 1. und 2. Welle.

Richtig gut aufgelegt am heutigen Abend war auch der Schlussmann des ESV, Mario Percin. Er entschärfte fast 2/3 aller Bälle, darunter auch 100 prozentige Chancen. Auf der anderen Seite bekamen die Mündener Schlussleute nur acht Bälle an die Finger, zu wenig.

Wer nun darauf gehofft hatte, dass ein Ruck durch das Team von Frank Janotta geht, der sah sich getäuscht. Die ersten drei Treffer im zweiten Durchgang gingen auf das Konto von Pirna, die nun mit 12 Toren in Front lagen. Die Gastgeber konnten nun ganz beruhigt aufspielen und wechselten nach und nach soweit durch, dass gegen Mitte der zweiten Halbzeit fast die komplette zweite Besetzung auf der Platte stand. Und auch die bekam die TG an diesem Abend teilweise nicht in den Griff.

Es war eine insgesamt schwache Leistung aller Akteure, bei der es keine Ausnahmen gab.  Viel zu früh schienen einige der Spieler das Match schon verloren gesehen zu haben. Die Körpersprache war bezeichnend und die letzte Entschlossenheit war in den Aktionen nicht mehr zu sehen. Um bei den heimstarken Ostsachsen zu punkten hätte an diesem Abend wirklich alles passen müssen. Angriff, Abwehr und die Entscheidungen der Unparteiischen. Doch auch letztere kamen einfach zu selten zu Gunsten der TG.

Mit nunmehr 0:18 Punkten steht die TG so weit am Ende der Tabelle, dass man sich mit dem Thema Abstieg wohl sehr konkret auseinander setzen muss. Wenn es nach dem kommenden, spielfreien Wochenende zum Auswärtsspiel nach Vorsfelde geht, kann die TG ganz befreit aufspielen. Es geht für die Spieler jetzt darum, den Spaß am Spiel nicht zu verlieren. Das bedingt zum Einen, den inneren Zusammenhalt aufrecht zu erhalten und zum Anderen, dass die Kritik, die von Außen sehr offen herangetragen wird, sich nicht direkt gegen die Mannschaft und einzelne Spieler richtet. Die Jungs und ihr Trainer werden nicht müde, sich Woche für Woche im Training voll zu engagieren und immer wieder alles für einen Punktgewinn zu investieren.

Es war von vornherein eine schwierige Saison vorgezeichnet. Dass sie diesen Weg nehmen würde, dessen sind sich alle sicher, war nicht abzusehen. Das Team hat es verdient, unterstützt zu werden. Man darf es in dieser Saison eben nicht an den Punkten sondern muss es am Einsatz messen.

TG Münden: Klocke, Görtelmeyer - Skrobic (1), Evora (3), Leinhart (4/3), Eisenbach (1), Klyuyko (5), Backs, Kurka (3), Knieps (5), Rentsch (1)

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