Erstmals in die Siegerliste eingetragen

Bad Arolsen. Fußball-Kreisoberligist SG Vasbeck/Adorf ist neuer Cupgewinner bei der achten Auflage des Westheimer Hallenmasters. In einem reinen Wald

Bad Arolsen. Fußball-Kreisoberligist SG Vasbeck/Adorf ist neuer Cupgewinner bei der achten Auflage des Westheimer Hallenmasters. In einem reinen Waldecker Endspiel besiegte der Kreisoberligist den Gruppenligist SC Willingen knapp mit 1:0 und konnte sich damit erstmals in die Siegerliste eintragen. Dritter wurde die Überraschungsmannschaft des Turniers SG Meerhof/Essentho nach einem 3:2-Erfolg im kleinen Finale über den Landesligisten VfB Marsberg. Der Titelverteidiger TSV/FC Korbach schied dagegen bereits in der Zwischenrunde aus.

Die Entscheidung im Endspiel fiel bereits früh. Schon in der dritten Spielminute erzielte Kai Glöser von der SG Vasbeck/Adorf das entscheidende Tor. In der Folgezeit biss sich der Gruppenligist an der sehr gut gestaffelten Abwehr immer wieder die Zähne aus. Der Kreisoberligaspitzenreiter ließ kaum nennswerte Chancen zu.Fünf Minuten vor Ende brachte ein katastrophaler Abspielfehler die erste und einzige Großchance für Willingen, doch Neuzugang Andreas Klassen brachte freistehend den Ball nicht unter Kontrolle und die SG-Abwehr konnte erneut klären. Zwei Minuten vor Ende verhinderte SCW-Keeper Sven Engelhardt mit einer Glanzparade gegen Roman Lizenberger die Vorentscheidung.

In den letzten Minuten ließ der neue Masterssieger nichts mehr anbrennen und durfte sich am Ende über den Pokal und den Siegerscheck über 750 Euro freuen. Bereits in der Zwischenrunde trafen beide Teams aufeinander, dort trennte man sich 1:1 Unentschieden.Mit Andreas Böhle stand auch der beste Turnierspieler in den Reihen der SG Vasbeck/Adorf. Bester Torwart des Turniers wurde vom VfB Marsberg Benedikt Müller. Torschützenkönig mit 11 Treffen Rene Huneck vom TSV Korbach.

Dem VfB Marsberg halfen im Halbfinale allerdings auch die Paraden des besten Keepers nichts, denn der Landesligist unterlag gegen die SG Vasbeck/Adorf durch Treffer von Andre Böhle, Kristian Willeke und Kevin Jäger glatt mit 0:3. Mehr Mühe hatte da schon der SC Willingen. Mit 2:1 wurde die SG Meerhof/Essentho (B-Ligist) am Ende niedergerungen. Die Führung von Christoph Keindl glich Janes Wittgen aus und erst kurz vor dem Abpfiff traf Alexander Düdder zum umjubelten Siegtreffer für die Willinger.In diesem Jahr zeigte sich ganz besonders, dass in der Halle "eigene Gesetze" gelten. So schieden zwei ehemalige Masterssieger bereits in der Zwischenrunde aus. Mit nur einem Punkt in der Zwischenrundengruppe 1 musste die SG Rhoden/Schmillinghausen ebenso die Segel streichen, wie der TuS Bad Arolsen mit fünf Punkten und RW Erlinghausen mit sechs Punkten.

In der Zwischenrunde, Gruppe 2, musste Titelverteidiger TSV Korbach mit sechs Zählern die Heimreise antreten. Zwei 0:1-Niederlagen gegen den VfL Billerbeck und SC Willingen waren an diesem Tag zuviel. Neben dem VfL Billerbeck schied auch der TSV Berndorf aus.Insgesamt 24 Mannschaften gingen am Samstag und Sonntag an den Start. Erfreulich war einmal mehr die faire Spielweise der Teams. Es gab diesmal keine roten Karten, nur sehr wenige Zeitstrafen und auch keine schweren Verletzungen. Lediglich drei Bällen ging in den 85 Spielen die Luft aus. Bei der im Anschluss an das Turnier statt findenden Siegerehrung freute sich der Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen, Jürgen van der Horst, über ein Masters, was sich zu einem bedeutenden Turnier in Nordhessen und dem angrenzenden Westfalenland gemausert habe. Das Hallenmasters sei ein fester Bestandteil geworden, so van der Horst.Hauptsponsor Baron von Twickel schloss sich den Worten an und lobte die faire Spielweise der Mannschaften und den veranstaltenden TV Germania Rhoden, der dieses Turnier zum achten Mal bravourös veranstaltet habe. TV-Vorsitzender Rainer Friele dankte den Mannschaften, Schiedsrichtern, Sponsoren und den vielen Helferinnen und Helfern ohne die ein solches Turnier nicht ausgetragen werden kann. Ebenso erfreut zeigte sich Friele über die stetig wachsende Zuschauerresonanz.

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