Evora vor Comeback

Manuel Evora, der sich Ende des letzten Jahres einer Operation an der Hand unterziehen musste, wird wieder für die TG auflaufen.
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Manuel Evora, der sich Ende des letzten Jahres einer Operation an der Hand unterziehen musste, wird wieder für die TG auflaufen.

Hann. Münden. Linkshänder steht der TG Münden gegen die HSG Rodgau/Nieder Roden wieder zur Verfügung.

Hann. Münden. Wenn am Samstag Abend um 18 Uhr Anwurf in der Mündener Gymnasiumhalle ist, dann ist einer der lange Verletzten endlich wieder mit von der Partie. Manuel Evora, der sich Ende des letzten Jahres einer Operation an der Hand unterziehen musste, wird wieder für die TG auflaufen. Evora, der seine Verletzung gut auskuriert hat, ist voll einsatzfähig und somit steht wieder ein Etatmäßiger Linkshänder im Kader von Frank Janotta.

Aber auch Dominic Leinhart wird am Samstag wieder auflaufen. Mit zwei Stammspielern mehr als noch am letzten Wochenende gegen Bernburg, rechnet sich die TG nun gegen die HSG Rodgau / Nieder Roden, die selbst ernannten "Baggerseepiraten", bessere Chancen aus. Zumal die Trainingsbedingungen quantitativ gestiegen sind und dadurch die Qualität der einzustudierenden Handlungen wieder verbessert werden konnte. Es ist eben doch realistischer gegen echte Menschen in der Abwehr zu spielen anstatt gegen aufblasbare Dummies.

Allein aus dieser Perspektive betrachtet sind die Mündener guten Mutes, eine mindestens ebenso ordentliche Leistung zu zeigen, wie die ersten 25 Minuten in Bernburg. Mit dem Unterschied, nicht ein zu brechen sondern die Leistung konstant hoch zu halten. Zwei weitere etatmäßige Wechselmöglichkeiten und dazu noch der eine oder andere Spieler aus der zuvor spielenden Landesligamannschaft füllen den Kader, so dass die Bank voll sein wird.

Nach einer knappen Auftaktniederlage beim HSV Bad Blankenburg konnten die Baggerseepiraten am letzten Wochenende gegen die leicht favorisierte SG Wallau am Ende doch recht deutlich gewinnen. Ob dies Aufschwung für das Team um den Top-Werfer der Liga, Michael Weidinger, war oder ob dem Gesetz der Serie (stetiger Wechsel zwischen Sieg und Niederlage in den letzten vier Spielen) nun wieder eine Niederlage, bleibt abzuwarten.

Das Team hofft, dass nicht nur ihre eigene Bank, sondern jede Sitzreihe in der Gymnasiumhalle gut gefüllt sein wird. Dass ein Abstieg unvermeidlich ist, ist nicht weiter erwähnenswert. Doch die Jungs trainieren und arbeiten unter der Woche ebenso hart weiter, wie zum Beginn der Saison. Und zwar um ihren Zuschauern und Fans etwas zu bieten, für das es sich lohnt, in die Halle zu gehen und die Jungs anzufeuern.

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