Das Experiment (3): Die erste Woche

Region. Die erste Woche ist geschafft! Sieben Tage intensives Sportprogramm samt Ernährungsumstellung habe ich hinter mir und – unfassbar – erst

Region. Die erste Woche ist geschafft! Sieben Tage intensives Sportprogramm samt Ernährungsumstellung habe ich hinter mir und – unfassbar – erste Erfolge sind schon zu spüren. Ich fühle mich ausgeglichener, freue mich, dass ein leichter Ernährungswechsel mein Gesamtbefinden bisher positiv beeinflusst.

Doch die erste Woche war auch nicht leicht: Die Umstellung auf leichtere Kost, insbesondere der abendliche Verzicht auf Kohlenhydrate, hatte es in sich: Abendbrot ohne Ahle Worscht und Fleischsalat? Keinen Nudelauflauf nach einem anstrengenden Arbeitstag? Verzicht auf das Feierabendbier mit den Kumpels? Alles Kopfsache. Die Einstellung musste lauten "Ich will das!", alles weitere ergab sich. Und tatsächlich: Stand ich die ersten Tage noch recht ratlos vor dem Einkaufsregal, weiß ich mittlerweile was schmeckt und gut tut. Auch, dass ich nun mehr Zeit in der Küche mit Obst schnibbeln oder Salat waschen verbringe, ist akzeptiert und völlig ok.

So gibt es jetzt abends Salat mit Puten- oder Hühnerbrust, Obstsalat oder Joghurt. Die Alternativen Gemüse oder Fisch kommen bei mir nicht auf den Tisch – es muss auch so gehen.

Am leichtesten fällt mir das Frühstück: Gute Kohlenhydrate in Form von Vollkornbrot füllen meine über Nacht geleerten Speicher wieder auf. Dazu fettarme Milch, Quark, Marmelade oder – wie so oft – Putenbrust. Selbst dünn Butter geht.

Mittags schraube ich die Kohlenhydrate langsam zurück. Weniger Reis, Nudeln und Kartoffeln als bisher. Süßigkeiten und Alkohol sind komplett gestrichen.Schwierig wird es, wenn sozialer Druck ausgeübt wird: Familienfeier, Empfänge, Partys: Überall lauern Mengen an Kalorien, Fetten und Kohlenhydrate, auch Alkohol. Da "Nein!" zu sagen fällt schon nicht leicht, verwunderte Blicke gibt es gratis dazu.

Um meinen erhöhten Bedarf an Eiweiß zu decken, gibt’s zwischendurch mal einen Protein-Shake. Ansonsten heißt das Geheimrezept: Trinken, trinken, trinken. Zwar bin ich mittlerweile Dauergast auf der Toilette, doch ich fühle mich mit vier bis fünf Litern (!) Wasser am Tag frisch – und weniger hungrig. Ein Glas Wasser kurz vor den Mahlzeiten wirkt Wunder. Das Sättigungsgefühl kommt früher, unwohl fühle ich mich dadurch nicht.

Ob ich schon Gewicht verloren hab, kann ich nicht sagen. Dafür ist es noch zu früh. Der Start in ein gesünderes Leben ist allerdings gelungen.

Zurück zu Teil 2: Tipps des Fitness-Experten

Zurück zu Teil 1: Schlank in acht Wochen

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Ab Frühjahr: Moderner Trimm-Dich-Pfad in Kassel

Calisthenics-Parcours wird im Frühjahr 2016 in der Nähe des ehemaligen Kinderkrankenhauses Park Schönfeld gebaut.
Ab Frühjahr: Moderner Trimm-Dich-Pfad in Kassel

Käfig-König kommt aus Kassel: Yasar Atasoy wird MMA-Champ

MMA-Kämpfer Yasar Atasoy ist neuer Deutscher Meister und reist nun zur EM.
Käfig-König kommt aus Kassel: Yasar Atasoy wird MMA-Champ

Echte Biker auf drei Rädern

Kassel. Andere Biker schmunzeln über sie, denn auf der Straße sind Piaggio MP3-Fahrer echte Exoten. Das aber mit Leidenschaft.
Echte Biker auf drei Rädern

Hier rastet Bennet Wiegert aus

Handball.  Als Gastgeber gab sich MT-Trainer Michael Roth nach dem 29:29 gegen den SC Magdeburg diplomatisch: "So schlimm ist das gar nicht, w
Hier rastet Bennet Wiegert aus

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.