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Mit dem Fahrrad über die Seidenstraße

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Mit knapp 50 Kilogramm Gepaeck am Bike startete Florian Trubel in Eschwege auf seine grosse Reise.
Mit knapp 50 Kilogramm Gepaeck am Bike startete Florian Trubel in Eschwege auf seine grosse Reise. © Lokalo24.de

Eschwege. Sein Abitur hat er in der Tasche. Jetzt packte Florian Trubel die Taschen. Denn der Eschweger startete am Freitag zu einer außergewöhnlich

Eschwege. Sein Abitur hat er in der Tasche. Jetzt packte Florian Trubel die Taschen. Denn der Eschweger startete am Freitag zu einer außergewöhnlichen Tour, die ihn bis nach Malaysia und Indonesien führen soll.

Allerdings legt der 20-Jährige die rund 18.000 Kilometer nicht bequem im Flieger oder per Auto zurück, sondern mit dem Fahrrad. "Ich habe nach einer Herausforderung gesucht", sagt der reisebegeisterte Eschweger kurz vor seiner Abfahrt am Freitagmorgen um 7 Uhr.

Da hieß es dann Abschied nehmen von Familie, Freunden und seinem Unterstützer Andreas Nützler, der Florians ganz normales Mountainbike robuster machte und den letzten Schliff für die Reise durch fremde Länder und auf unbekannten Straßen gab.

Mit knapp 50 Kilogramm Gepäck am Fahrrad hat er mittlerweile die ersten Etappen über Weimar und Chemnitz geschafft. "Bisher lief’s gut und ich liege in meinem Zeitplan", berichtet Florian von unterwegs, der im Vorfeld kein besonderes Training für den großen Trip absolvierte. "Ich trainiere ja jetzt jeden Tag", sagt er lachend.

Doch die harten Etappen kommen erst noch. Denn jetzt geht’s Richtung Schwarzes Meer über Prag und Budapest, weiter durch Russland nach Kasachstan und über Kirgisistan durch die endlosen Steppen Chinas. Dabei führt sein Weg auch viele Kilometer über die Seidenstraße, das berühmte Netz von uralten Karawanenstraßen.

"Schlafen werde ich meistens im Zelt, ab und zu in kleinen Hostels, aber von denen gibt es nicht viele in den menschenleeren Gegenden", sagt Florian.

Ein Jahr will der 20-Jährige unterwegs sein. "Wenn ich es zeitlich schaffe, soll’s bis Indonesien gehen", sagt Florian. Dann stellt er das Fahrrad allerdings in die Ecke. Zurück nach Hause geht’s mit dem Flieger und wohl unzähligen, unvergesslichen Eindrücken seiner großen, außergewöhnlichen Reise.

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