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Feuerwehren personell gut aufgestellt

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Hünfeld. Die Hünfelder Feuerwehren gehen gut gerüstet in die Zukunft. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den Stadtbrandinspektor Helmut Kremer

Hünfeld. Die Hünfelder Feuerwehren gehen gut gerüstet in die Zukunft. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den Stadtbrandinspektor Helmut Kremer bei der Jahreshauptversammlung aller Hünfelder Feuerwehren vorstellen konnte.

Gegenwärtig sind 35 Feuerwehrfrauen und 281 Feuerwehrmänner in 13 Einsatzabteilungen aktiv. Als besonders positiv bewertet Kremer, dass in der Altersgruppe 17 bis 26 Jahre 111 Mitglieder und in der Altersgruppe von 27 bis 40 Jahre 91 Mitglieder vorhanden sind. Zwei Drittel aller Aktiven sind damit unter 40 Jahre alt.

Diesen Einsatzkräften wurde im zurückliegenden Jahr viel abverlangt. Insgesamt gab es 82 Brandeinsätze, 64 Hilfeleistungen und 9 Fehlalarme. Obwohl die Zahl der Einsätze von 182 auf 155 zurückging, mussten mehr Stunden geleistet werden. Im vergangenen Jahr waren die Feuerwehren 2.655 Personalstunden gegenüber 2.459 im Vorjahr im Einsatz. Davon mussten allein die Stützpunktfeuerwehr 101 Einsätze absolvieren. Dankbar zeigte sich Kremer gegenüber dem Bürgermeister und den städtischen Gremien für die Finanzausstattung. Die neuen digitalen Funkgeräte seien beschafft und im vergangenen Jahr auf ein neues Fahrzeug in Michelsrombach in den Dienst gestellt worden. Der neue Vorausrüstwagen sei vor wenigen Tagen angekommen und der neue Einsatzleitwagen bestellt.

Den Dank für die Beschaffungen gab der Bürgermeister zurück. Für Material und Finanzausstattung könne die Stadt sorgen, dazu brauche es aber auch Menschen, die ein großes Pensum leisteten. Stellvertretend dafür nannte er den Stadtbrandinspektor Helmut Kremer, aber auch den Vorsitzenden der Brandschutzkommission, Stadtrat Theo Flügel, der immer wieder als Fürsprecher der Wehren im Einsatz sei. Dr. Fennel kündigte an, dass die Stadt weiterhin den Feuerwehren die notwendigen Mittel an die Hand geben werde, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Wenn es Deutschland besser gehe als vielen anderen Ländern, dann liege dies auch an der ausgeprägten Ehrenamtskultur, für die die Feuerwehr beispielgebend sei.

Die Gesamtausgaben für die Hünfelder Feuerwehren erhöhten sich trotz einiger Einsparmaßnahmen im vergangenen Jahr um 17,8 Prozent auf 518.687,59 Euro. Für das laufende Jahr kündigte der Bürgermeister neben den Fahrzeugneubeschaffungen auch den Bau eines neuen Gebäudes für die Atemschutzwerkstatt an, für das im Haushalt bereits 170.000 Euro veranschlagt seien.

Als Vorreiter in Sachen Digitalfunk lobte Kreisbrandmeister Dr. Björn Steisel die Hünfelder Feuerwehren. Sie hätten es durch ihre Flexibilität auch verstanden, die Lehrgangsangebote sehr erfolgreich und flexibel zu nutzen. Auch die Investitionen in die Jugendarbeit hätten sich gelohnt, wie der Personalstand zeige. Er rief die Feuerwehren dazu auf, weiterhin so aktiv bei Übungen und Ausbildung zu bleiben.

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