Auf dem Weg zum Final Four

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Melsungen. 32:27 gegen Gummersbach: MT zieht ins Achtelfinale des DHB-Pokals ein

Melsungen. Die Rückkehr an die alte Heimstatt hat sich für die MT Melsungen und seine heimischen Fans gelohnt. In der mit 1.000 Besuchern fast ausverkauften Melsunger Stadtsporthalle bezwang der nordhessische Bundesligist den Ligakonkurrenten VfL Gummersbach in der zweiten Runde des DHB-Pokals nach leichten Anlaufschwierigkeiten letztlich sicher mit 32:27 (17:14) und zogen damit ins Achtelfinale ein. Gleichzeitig gelang damit die Revanche für die 30:32-Niederlage vor sieben Wochen im Ligaspiel in Kassel. Auf Seiten der MT war Michael Allendorf zehnmal erfolgreich, für Gummersbach traf Raul Santos sogar noch dreimal öfter ins Netz.

Beide Mannschaften mühten sich in der Anfangsphase um eine Linie, fanden aber nicht wirklich eine. Immer wieder waren die gut gestaffelten Abwehrreihen Endstation aller Angriffsbemühungen. Dass dennoch Tore fielen, lag eher an den unterdurchschnittlichen Leistungen der Torhüter. Weder Per Sandström auf der einem, noch Carsten Lichtlein auf der anderen Seite hatten ihren besten Tag erwischt. Die Abfolge der Tore: die MT legte vor, der VfL zog nach. Bis nach einer Viertelstunde durch eine Zeitstrafe gegen Daniel Kubes die Gummersbacher durch den flinken Raul Santos plötzlich die Nase mit 9:8 vorn hatten. Die Freude darüber währte aber nicht lange bei den Gästen. Patrik Fahlgren glich aus, und nach einer Auszeit durch Emir Kurtagic war dessen Mannschaft plötzlich von der Rolle. Drei verwandelte Siebenmeter von Johannes Sellin sowie Michael Allendorf und Philipp Müller, bei zwei Gegentreffern  stellten auf 14:11 für die Gastgeber, Michael Müller und Patrik Fahlgren erhöhten weiter. Ganz abschütteln ließen sich die Oberbergischen jedoch nicht.

Beide Teams begannen die zweite Hälfte mit einem Torhüterwechsel. Mikael Appelgren löste Per Sandström ab, Borko Ristovski kam für Carsten Lichtlein. Und der Mazedonier führte sich gleich prächtig ein. Würfe von Philipp Müller, Johannes Sellin, Felix Danner und Michael Allendorf fischte er weg und lieferte seinem Team die Vorlage zur Aufholjagd bis zum 20:19 (39.). Zu mehr langte es allerdings nicht. Weil sich die Melsunger besannen, und mit frischen Kräften von der Bank einen Gang höher schalteten und auf 23:19 weg zogen.Spätestens nach dem 28:24 steckte der VfL auf ergab sich in sein Schicksal.

"Wir wussten um die Schwere der Aufgabe, die mit Gummersbach auf uns zukommt. Aber die wurde von der Mannschaft gut angenommen und vor allem erfolgreich gelöst" so MT-Trainer Michael Roth nach dem Spiel. "Es ist jetzt das Selbstvertrauen da, dass man braucht, um auch enge Phasen eines Spiels zu überstehen, wie dies zu Beginn der zweiten Halbzeit der Fall war. Wir freuen uns natürlich, weiterhin im Rennen zu sein und blicken gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde".

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