FDP Fraktion: Bundesstraße Fulda-Meiningen ja, aber keine Transitstrecke

Fulda. Die FDP Fraktion im Kreistag spricht sich fr den Bau einer Bundesstrae zwischen Fulda und Meiningen aus. Voraussetzung ist jedoch,

Fulda. Die FDP Fraktion im Kreistag spricht sich fr den Bau einer Bundesstrae zwischen Fulda und Meiningen aus. Voraussetzung ist jedoch, dass die geplante Strae so gebaut wird, dass sie fr berregionalen Verkehr ungeeignet ist. Es muss verhindert werden, dass die geplante Bundesstrae in Zukunft zu einem autobahnhnlichen Fernverkehrsweg ausgebaut werden kann.

Die FDP Fraktion im Kreistag untersttzt den geplanten Bau einer Bundesstrae von Fulda nach Meiningen. Durch eine schnelle Verkehrsverbindung zwischen den beiden Zentren ergeben sich groe Entwicklungschancen fr das Oberzentrum Fulda und insbesondere die Gemeinden in der Rhn., so FDP Kreistagsabgeordneter Mario Klotzsche. Profitieren werden tausende Menschen, die tglich nach Fulda und Frankfurt einpendeln mssen. Auch fr die heimische Wirtschaft wird sich die Lage verbessern, weil sie nher an die wichtigen Wirtschaftszentren heranrcken. Zu den Siegern wird auch der Rhn-Tourismus gehren. Vor allem fr Tagestouristen ist die Erreichbarkeit ein entscheidender Punkt.

Die Geschichte des Landkreis zeigt, dass die Stdte und Gemeinden der Rhn in den letzten hundert Jahren kaum von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung profitieren konnten, whrend verkehrlich gut angebundene Gemeinden wie Petersberg, Knzell und Eichenzell stark wachsen konnten. Der geplante Bau kann deshalb einen Beitrag leisten die demografische Entwicklung und den Wegzug junger Menschen abzumildern.

Der geplante Neubau birgt jedoch auch Gefahren fr die Entwicklung der Region, nmlich dann, wenn die Bundesstrae einen autobahnhnlichen Charakter annehmen und zur Transitrecke wrde. Wir wollen die Gemeinden vom Durchgangsverkehr entlasten und nicht durch die Anziehung neuer berregionaler Verkehrsstrme belasten und den Ast absgen auf dem wir sitzen., so Klotzsche. Deshalb muss die bauliche Ausgestaltung der Bundesstrae so sein, dass sich die Strecke nicht als Verbindungsweg zwischen den Autobahnen A66 und A71 fr den berregionalen Schwerlastverkehr eignet. Durch die Trassenfhrung soll sichergestellt werden, dass aufgrund enger Kurvenradien, Steigungen und Fahrbahnverengungen der Ausbau der Strae zu einer Autobahn an einem spteren Zeitpunkt de facto unmglich wird. Eine Autobahn quer durch die Hochrhn wre fr die Region der Schlimmste aller Flle., so der FDP Kreisvorsitzende und Landtagskandiat Jrgen Lenders.

Die Fundamentalkritik der Grnen an den Ausbauplnen weisen die Liberalen zurck. Eine normale Bundesstrae wird genau die Zwecke erfllen, die sich die FDP erhofft. Wer sich gegen alle Vernderungen strubt, lsst dagegen die Rhn im Stich. In der Summe werden die Verkehrsbelastung abnehmen, weil die Verkehrsstrme gebndelt und effektiver geleitet werden knnen. Darin erinnern auch die Brgerinitiativen, die sich fr den Bau der Strae engagieren. Notwendige Eingriffe in die Natur halten sich im Rahmen und werden durch Manahmen an anderer Stelle wieder ausgeglichen.

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