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Fulda-Maberzell ist das Tischtennis-Team der Stunde

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Matchwinner beim 3:2-Sieg des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in Ochsenhausen: Nationalspieler Ruwen Filus. Foto: Archiv:
Matchwinner beim 3:2-Sieg des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in Ochsenhausen: Nationalspieler Ruwen Filus. Foto: Archiv: © Lokalo24.de

Den Spitzenreiter Ochsenhausen mit 3:0 deutlich besiegt und Saarbrücken zum Tabellenführer gemacht.

Fulda. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell besiegte am 10. Spieltag den Tabellenführer der Tischtennis Bundesliga (TTBL) TTF Liebherr Ochsenhausen überraschend deutlich mit 3:0. Neuer Spitzenreiter ist der 1. FC Saarbrücken TT, der gegen Aufsteiger ASV Grünwettersbach jedoch seine Mühe hat. Überraschend deutlich gewinnt auch der TTC Zugbrücke Grenzau, Borussia Düsseldorf gelingt ein Pflichtsieg.

Keine Frage: Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell ist das Team der Stunde. Dem bisherigen Tabellenführer, den TTF Liebherr Ochsenhausen, ließen die Osthessen am Sonntagnachmittag beim 3:0-Heimerfolg in der heimischen HUBTEX-Arena letztlich keine Chance und feierten somit den bereits siebten Sieg in Folge. Nach Wang Xis Auftaktsieg gegen Liam Pitchford drehte Ruwen Filus im Duell mit Simon Gauzy in beeindruckender Manier einen 0:2-Satzrückstand. Gegen einen allzu deutlichen Fuldaer Sieg hatte Ochsenhausens Nummer drei Jakub Dyjas nach der Pause jedoch etwas einzuwenden: Erst im fünften Satz unterlag der junge Pole Fuldas Jonathan Groth. "Alle drei haben heute sehr gut gespielt", lobte Fuldas Trainer Qing Yu Meng. "Dass Ruwen gegen die Nummer eins des Gegners gewinnen konnte, war natürlich besonders wichtig."

Den Ochsenhäuser Ausrutscher nutzte der 1. FC Saarbrücken TT, der dank eines hart umkämpften 3:1-Erfolgs gegen Aufsteiger ASV Grünwettersbach nun neuer Tabellenführer ist. Doch der Weg zurück an die Spitze war vor allem für Saarbrückens Nummer eins Tiago Apolonia mehr als nur steinig. "Tiago hatte heute nicht seinen besten Tag", musste auch Trainer Slobodan Grujic zugeben. Im Duell mit seinem portugiesischen Nationalmannschaftskollegen Joao Geraldo musste sich Apolonia im zweiten Einzel überraschend geschlagen geben (1:3), bekam jedoch nach Adrien Mattenets Sieg gegen Alvaro Robles die Chance zur Wiedergutmachung. Und die nutzte der 29-Jährige: Samuel Walker, zuletzt Matchwinner in Düsseldorf, konnte gegen Apolonia nicht an seine Leistung aus der Vorwoche anknüpfen und unterlag mit 1:3. "Wir wussten, dass uns ein schweres Spiel erwartet. Insgesamt kann ich meine Mannschaft allerdings loben, die Einstellung hat heute gestimmt", so Grujic.

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