Fuldaer GfW weiter auf Erfolgskurs

Während mancher Verein über Mitgliederschwund zu klagen hat, ist die Fuldaer Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) dank e

Während mancher Verein über Mitgliederschwund zu klagen hat, ist die Fuldaer Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) dank einer hervorragenden Bilanz weiterhin auf Erfolgskurs. Aktuell zählt sie dank acht Neuzugängen 116 Mitglieder.  "Mit dieser Zahl an Aktiven liegen wir weit über dem Bundesdurchschnitt", betonte Sektionsleiter Michael Trost in seinem Rechenschaftsbericht und freute sich über die "ausgesprochen gute Entwicklung", die sich auch in den Teilnehmerzahlen widerspiegelt. Rund 930 Gäste besuchten die verschiedenen Veranstaltungen von Vorträgen bis hin zur mehrtägigen militärhistorischen Exkursion, die die Teilnehmer beispielsweise im vergangenen Jahr nach Belgien führte, um mehr über die "Ardennenoffensive 1944" zu erfahren. Von mangelndem ehrenamtlichen Interesse an der GfW Arbeit also keine Spur. Besonders erfreulich aus Sicht des Vorstandes bei den anstehenden Neuwahlen: Vom Sektionsleiter bis zum Pressereferenten wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Funktionen bestätigt. Außerdem ist mit Sebastian Süss als Stellvertreter von Sektionsleiter Michael Trost  die Verbandsspitze nach dem Ausscheiden Bernd Fischers wieder komplett. Süss ist aktiver Oberleutnant der Heeresaufklärungstruppe und zurzeit in Gotha stationiert. Zuvor hatte er sein Studium als Bau–Ingenieur an der Bundeswehr-Universität München absolviert.

Gute Resonanz

Höhepunkte im Veranstaltungszyklus des vergangenen Jahres waren der Vortrag von Brigade General Volker Bescht zum Thema "Operation Pegasus-Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Libyen" sowie die Kooperationsveranstaltung mit dem Bonifatiushaus zum Thema "Frauen im Islam". Der Sektionsvorstand hatte die türkische Frauenrechtlerin Serap Cileli gewinnen können. Als weiteres "Highlight"stufte Trost den Vortrag von Oberst a.D. Heinrich Quaden über: "Die Entwicklung in Nahost und ihre Bedeutung für die ,neo-osmanische’ Außenpolitik der Türkei"  ein. Die gute Resonanz auf die Vorträge und Fahrten zeige deutlich, so Trost, wie groß das Interesse allgemein an sicherheitspolitisch relevanten Themen ist.

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