Fußballvereine distanzieren sich nicht stark genug von Hooligans

In den Augen von Sportminister Peter Beuth müssen sich die Fußballvereine noch stärker als bisher von gewalttätigen Gruppen distanzieren. Bildmontage: red

In den Augen von Sportminister Peter Beuth müssen sich die Fußballvereine noch stärker als bisher von gewalttätigen Gruppen und Hooligans distanzieren

Region. Um das Klima in den Stadien nachhaltig zu verbessern und die Fankultur als wesentlichen Bestandteil der Faszination Fußball auch langfristig zu erhalten, gab es in Frankfurt den dritten Fußball-Fan-Dialog der Hessischen Landesregierung. "Selbstregulation und Selbstreflexion von Fußballfans: Die Perspektiven verschiedener Akteure" war das Thema.

"Wir dürfen im und im Umfeld der Stadien keine Störer dulden, die den Fußball und die Fanszene als Deckmantel für ihre Gewalttaten missbrauchen. Die Haltung, dass Gewalt, Rassismus und Pyrotechnik im Fußball nichts verloren haben, muss noch viel stärkeren Einzug in die Fankurven halten. Unser Anspruch muss es sein, verantwortungsvolles Handeln als entscheidendes Merkmal einer selbstreflektierten und selbstregulierten Fankultur zu zementieren. Eine falsch verstandene Solidarität unter den Fußball-Fans darf es dabei nicht geben. Wir dürfen Straftätern im Stadion keine Bühne bieten", fordert Hessens Sportminister Peter Beuth. In seinen Augen müssen sich auch die Vereine noch stärker als bisher von gewalttätigen Gruppen distanzieren.

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