Gekämpft, gezittert, gewonnen

Junge Eschweger landen Auftaktsieg Trainer Mller zurck auf dem ParkettVon LARS WINTERHandball. Puuh, das war knapp! Gerade

Junge Eschweger landen Auftaktsieg Trainer Mller zurck auf dem Parkett

Von LARS WINTERHandball. Puuh, das war knapp! Gerade noch so rettete der Eschweger TSV zwei Punkte gegen Aufsteiger Vulkan Vogelsberg. 26:25 (18:13) stands am Ende. Und vor allem die Schlussphase war nichts fr schwache Nerven. Doch Wohl dem, der einen Henrik Stelzner in seinen Reihen hat. Der AKE-Mann sorgte in den letzten Minuten im Alleingang dafr, dass die Eschweger ber den ersten Sieg jubeln durften. Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfuiTrainer Matthias Mller sah allerdings gar nicht erfreut aus nach dem Abpfiff. Zu sehr wurmte ihn, dass sich einzelne Spieler nicht an seine Vorgaben hielten und so den zwischenzeitlichen Siebentore-Vorsprung fast noch wegschenkten. Wir haben in der zweiten Halbzeit nur noch Standhandball gespielt, monierte Mller.

Auerdem fuchsten ihn so manche Undiszipliniertheit seiner Spieler mchtig an. Lob gabs aber auch vom Coach. Und das war auch angebracht, denn seine Jungs spielten im ersten Abschnitt sehenswerten und erfolgreichen Tempohandball. Die ersten 30 Minuten waren so, wie ich mir das vorstelle. Aus einer super Abwehr heraus mit Tempo nach vorne spielen. Und das setzten vor allem drei Akteure glnzend um: Michael Spannknebel, der in der Defensive berragte und vorne am Kreis fr mchtig Wirbel sorgte. Henrik Stelzner, der auf der linken Seite eine Bank war. und Klaus Stephan, der von der gegnerischen Abwehr nicht zu bremsen war.

Am Beispiel Stephans lsst sich aber auch der Einbruch in Halbzeit zwei aufzeigen. Der dynamische Rckraumspieler schaffte es nicht mehr, den Ball auch nur ein einziges Mal im Gste-Tor unterzubringen. Einzelaktionen und zunehmende Nervositt kennzeichneten jetzt das Spiel des ETSV. Wir hatten pltzlich einfach zu wenig Ideen in unserem Spiel. Eigentlich wollten wir dem Gegner nach der Halbzeit den Todessto versetzen vielleicht wollten wir einfach zu viel, so Michael Spannknebel.

Als dann im Eschweger Spiel gar nichts mehr ging, betrat einer das Feld, mit dem selbst Insider nicht gerechnet hatten: Trainer Matze Mller wurde zum Spielertrainer! Und sorgte in den Schlussminuten zumindest einigermaen fr Ordnung im Spiel seiner Mannschaft. Mein Einsatz war eine absolute Ausnahme. Einigen meiner Leute fehlte die Kraft zum Schluss. Da mit Born, Schneider und Gru drei Spieler fehlten, hatte ich keine andere Wahl, so Mller zu seinem Not-Einsatz.

Einer stellte aber den berraschenden Einsatz des Trainers noch in den Schatten: Henrik Stelzner. Der Linksauen sorgte mit vier Treffern in Folge und einem herausgeholten Siebenmeter im Alleingang fr das Happyend. Die vielen Komplimente, die er dafr nach dem Schlusspfiff einheimste, gab er aber gleich an die ganze Mannschaft weiter: Das war eine super-kmpferische Leistung dieser unerfahrenen Truppe. Wir knnen stolz sein auf unsere junge Mannschaft. Torschtzen ETSV: Stelzer 8, Stephan 8/2, Lang 5/5, Spannknebel 2, Klug 1, Mock 1, Montag 1.

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