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Greenpeace suchte Unterstützer für Buchenwaldschutz

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Greenpeace-Aktivisten informierten am Samstag, den 16. März über den mangelnden Waldschutz in Deutschland. In Fulda engagierte sich Greenpeace am Bu

Greenpeace-Aktivisten informierten am Samstag, den 16. März über den mangelnden Waldschutz in Deutschland. In Fulda engagierte sich Greenpeace am Buttermarkt für mehr Waldschutz. In über vierzig  Innenstädten Deutschlands suchten die Aktivisten Baumpaten. In Fulda konnten die ehrenamtlichen Umweltschützer zwanzig Baumpaten gewinnen und davon überzeugen das der Schutz der Wälder und alten Bäume sehr wichtig ist. Den in Deutschland werden knapp 99 Prozent der Waldfläche bewirtschaftet. Die meist hochindustrielle Holzernte mit ihren Großmaschinen und der steigende Holzeinschlag schaden Natur und Klima. "Unsere Aktion soll ein Signal an die verantwortliche Politik senden. Der Schutz der Wälder ist nicht nur im Amazonas oder im Kongo notwendig, sondern auch hierzulande," sagt Michael Kolb, Sprecher von Greenpeace-Fulda.  Anlass für diesen Aktionstag ist der Internationale Tag des Waldes am 21. März.

Greenpeace setzt sich für mehr Waldschutz und eine ökologische Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland ein. Mit einer Baumpatenschaft kann jeder ein Zeichen setzen für einen besseren Schutz unserer heimischen Buchenwälder und sich für "Urwälder von morgen" in Deutschland engagieren. Bürger, die eine unentgeltliche Patenschaft übernehmen, erhalten eine Urkunde mit den exakten Koordinaten "ihres" Baumes. So können sie die Bäume auf einer Karte genau zuordnen. Weitere Informationen auf www.greenpeace.de/baumpate. Die deutsche Forstwirtschaft feiert in diesem Jahr 300 Jahre nachhaltige Nutzung der Wälder. Vor 300 Jahren erkannte der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz, dass der Raubbau am Wald auf Kosten zukünftiger Generationen erfolgt. Er formulierte ein einfaches Gegenrezept: Es sollte nicht mehr Holz geerntet werden als nachwächst. Carlowitz gilt seitdem als Erfinder der Nachhaltigkeit. Doch in vielen öffentlichen Wäldern wird aus ökonomischen Gründen weit mehr Holz eingeschlagen als aus ökologischer Sicht sinnvoll ist. "Die Industrialisierung unserer Wälder bedroht nicht nur die letzten alten Baumriesen, sondern lässt unsere Natur verarmen und mindert den Erholungswert des Waldes für uns Menschen", sagt Michael Kolb von Greenpeace Fulda.  Alles zum Thema 300 Jahre Nachhaltigkeit finden Sie hier unter  http://gpurl.de/EnVlE

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