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Der Großglockner rief und zwei Mündener kamen

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Von: Mathias Simon

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Angela Liese und Holger Liese vertraten TG Hann. Münden und JC Landwehrhagen in Österreich erfolgreich.

Hann. Münden/Österreich. Zum 16. Mal fand Mitte Juli der Großglockner-Berglauf statt. Der Lauf von Heiligenblut auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit 1.300 Startern hat sich in kürzester Zeit zum größten seiner Art in Europa entwickelt und war 2005 Austragungsort der Berglauf-Europameisterschaft. Die Strecke führt durch alle Vegetationsstufen des Nationalparks Hohe Tauern. Unter den 1.300 Läufern und Läuferinnen waren auch Angela Liese, Judo Club Landwehrhagen, und Holger Liese, TG Münden.Bereits 2014 hatten beide an dem Sportevent teilgenommen. Auch dieses Jahr hatte der Mythos Großglockner sie wieder in ihren Bann gezogen und sie starteten, um den höchsten Berg Österreichs zu bezwingen. Wie sehr der Laufsport und der Spaß an der Bewegung in der Natur boomt, zeigt die Tatsache, dass der Großglockner Berglauf erstmals in seiner langen Geschichte schon weit vor dem Bewerbungsschluss restlos ausverkauft war.Am Samstag fand ab 7 Uhr die Großglockner Bike-Challenge statt. Dieses "Jedermann-Rennen" führt von Heiligenblut über die Großglockner Hochalpenstraße auf die Kaiser-Franz-Josef-Höhe und wurde zum ersten Mal ausgetragen. Ebenfalls seine Premiere feierte die Großglockner Duathlon-Wertung. Diese besteht aus der Großglockner Bike-Challenge am Samstag und dem Großglockner Berglauf am Sonntag.

Holger Liese startete beim Duathlon

Auch Holger Liese hatte sich für den Duathlon entschieden und war beim Bergauffahren über 1.500 Höhen-Meter auf der gesperrten Groß-Glockner-Hochalpenstraße nach dem Start gut dabei. So konnte er sich in seiner Altersklasse; Männlich 55 bis 59, in der Zeit von 1 Stunde 29 Minuten im ersten Drittel platzieren, nur 14 Minuten hinter dem schnellsten Biker. Das Ziel erreichten 595 Fahrer.Am Sonntag war Angela Liese, bedingt durch ihre gute Platzierung aus dem Vorjahr – 5 Platz in der Frauenhauptklasse –, im Elite Startblock platziert und ging sofort beherzt bei besten äußeren Bedingungen auf die 13 Kilometer lange Strecke. Auf den ersten 1.500 Metern innerhalb des Orts Heiligenblut konnte sich das Feld noch gut auseinanderziehen, bevor es dann auf die zum Teil mit Drahtseilen gesicherte Laufstrecke ging. Auf den engen Lauftrails war ein Überholen fast nicht möglich. Durch die Startaufteilung in drei Blöcken war jedoch für jeden das Laufen im eigenen Tempo noch einigermaßen gegeben. Nachdem die vier Verpflegungspunkte passiert waren, ging es vom Pasterzengletscher, dem größten Gletscher Österreichs, von etwa 2.000 Höhenmetern innerhalb 800 Laufmetern auf das 2.360 Meter hohe Ziel, die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier machte sich das im Vorfeld absolvierte intensive Lauftraining auf den Treppenstufen  im Kasseler Herkules-Bergpark mit der Ausdauersparte der TG Münden bezahlt. Über zwei Minuten schneller als im Vorjahr konnte Angela Liese in 1 Stunde und 55 Minuten als Siebte von 30 Frauen in der weiblichen Hauptklasse ihren Lauf zufrieden beenden.Holger Liese, zehn Minuten nach der Elitegruppe gestartet, ging den Lauf etwas verhaltener an. Das Biken am Vortag forderte seinen Tribut. Als 22. von 70 Startern in seiner Altersklasse, und somit im ersten Viertel, war er in 2 Std und 14 Minuten ebenfalls zufrieden im Ziel.

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