Hamm'se mal drei Punkte? Huskies Freitag gegen Hamm

Eishockey.  Es war die Schrecksekunde des Spiels: Als die Huskies am Sonntag die Ratinger Eisaliens mit 10:1 zurück ins All ballerten, bezahlte

Eishockey.  Es war die Schrecksekunde des Spiels: Als die Huskies am Sonntag die Ratinger Eisaliens mit 10:1 zurück ins All ballerten, bezahlte einer den Sieg mit seiner Nase: Patrick Berendt. Er hatte in der 50. Spielminute den Schläger seines Gegenspielers Dennis Appelhanns voll ins Gesicht bekommen, lag danach minutenlang stark blutend auf dem Eis. Ergebnis: Eine verschobene Nasenscheidewand und verschobene Knorpel. Immerhin ist nichts gebrochen. "Das ging so schnell, ich weiß gar nicht, wie es passiert ist", sagt Berendt zwei Tage nach dem Unfall. Immerhin kann er mittlerweile wieder normal atmen, durfte aber bis heute keinen Sport machen. Am Wochenende will er spielen, sagt: "Ich denke, dass ich spielen kann." Immerhin: Sein Gegener hat sich entschuldigt, "es sei nicht seine Absicht gewesen", so Berendt.

Verschnaufen können Berendt und seine Teamkameraden dagegen nicht: Am Freitag gastiert der nächste Punktelieferant in der Eissporthalle (19.30 Uhr): Die Hammer Eisbären reisen als Tabellenletzter an, sollten von den  Huskies gnadenlos platt gemacht werden. "Ja sicher sind das die Spiele, die wir unbedingt gewinnen müssen", sagt daher auch Trainer Jamie Bartman. Und tatsächlich: Die Tabellensituation der Oberliga West verspricht jede Menge Spannung in den letzten acht Partien: Während sich Dortmund und Bad Nauheim (je 15 Punkte) kaum noch Gedanken machen müssen, den nächsten Schritt Richtung Aufstieg zu erreichen, kämpfen mit Duisburg (12), Frankfurt und Kassel (je 9) drei Teams auf Augenhöhe um die letzten beiden Plätze. Schließlich qualifizieren sich nur die besten vier Teams für die Play-Off-Ausscheidungsspiele gegen die Mannschaften der Oberligen Nord und Ost.

Gut für Kassel: Zwar stehen die Schlittenhunde bisher nur auf Platz fünf, dafür haben sie die Knaller-Auswärtsspiele schon hinter sich – wenn auch ohne Erfolg: In Duisburg, Bad Nauheim und Dortmund setzte es jeweils Niederlagen, wünschenswert aus Kasseler Sicht wäre da ein Auswärtserfolg am Sonntag beim Hessenderby in Frankfurt. Danach dürfen sich die Huskies keinen Stolpler erlauben und müssen gegen die übrigen Teams voll Punkten."Wir sind voll darauf konzentriert, diesen vierten Platz zu holen", so Daniel Lammel, sportlicher Leiter der Huskies. "Gedanken, dass das nicht klappt mache ich mir gar nicht."Schwierig ist die personelle Situation: Nach wie vor grassiert eine Erkältungswelle, mit den Brüdern Heinrich und Grund fallen drei Spieler langfristig aus. Und noch einer kommt dazu: Semen Glusanok hat sich gegen Ratingen den Daumen gebrochen. Auch er fällt somit lange aus.Erstes Bully am Freitag ist um 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.Achtung: Durch das um 18.30 Uhr beginnende Testspiel des KSV gegen Eintracht Braunschweig könnte es schwierig werden, Parkplätze zu finden.

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