Im Höllentempo durchs Inferno

Kai Schfer bewltigte in 11 1/2 Stunden 5.500 Hhenmeter Von SIGGI GRK Triathlon. Was fr eine unglaubliche Leistung.

Kai Schfer bewltigte in 11 1/2 Stunden 5.500 Hhenmeter

Von SIGGI GRK Triathlon. Was fr eine unglaubliche Leistung. Der Grebendrfer Kai Schfer startete in diesem Jahr beim Inferno-Triathlon in der Schweiz, schwamm 3,1 Kilometer im Thunsee, fuhr 97 Kilometer mit dem Rennrad und 30 Kilometer mit dem Mountainbike und absolvierte abschlieend einen 25-Kilometer-Berglauf, der bis auf den fast 3.000 Meter hohen Schildthorngipfel fhrte. 70 Prozent SteigungIn elf Stunden und 35 Minuten berwand der 31-Jhrige insgesamt 5.500 Hhenmeter. Beim Ansturm auf den letzten Gipfel, galt es Steigungen von bis zu 70 Prozent zu meistern, Passagen bei denen die Athleten kletternderweise die Hnde zu Hilfe nehmen mussten. Bei einem der hrtesten Wettbewerbe der Welt vor der herrlichen Kulisse von Eiger, Mnch und Jungfrau belegte der Hobby-Triathlet unter 1.900 Teilnehmern in seiner Altersklasse den groartigen 39. Platz. An diesem fr ihn unvergesslichen Tag verbrannte er mehr als 8.500 Kalorien, trank zirka zehn Liter Wasser und nahm 23 Power Gel zu sich.Das war fr mich das Rennen meines Lebens, erzhlt der Maschinenbauingenieur, der seit sechs Jahren in der Schweiz Zuhause ist. Topfit am Tag XAuf die Frage warum man sich derartige krperliche Strapazen antut, antwortete Schfer: Natrlich will man seine Grenzen ausloten. Auerdem ist es ein tolles Gefhl, wenn man nach halbjhriger Vorbereitung genau am Tag X top-fit ist. Der ganze Wettkampf war ein fantastisches Erlebnis und das Gefhl beim Zieleinlauf muss man einfach als unbeschreiblich bezeichnen.Es begann mit einem MarathonDer Wahl-Schweizer begann seine sportliche Laufbahn als Marathonlufer. Gemeinsam mit seinem Vater Kurt startete er 1997 beim Kln-Marathon. Danach intensivierte man die Vater-Sohn-Trainingsgemeinschaft und startete gemeinsam bei 14 groen Marathon-Veranstaltungen, unter anderem in Berlin, Hamburg und Zrich. Die Bestzeit des 55 Jahre alten Kurt Schfer liegt inzwischen bei 3.11.02 Stunden. Der Filius hat mittlerweile sogar die Drei-Stunden-Schallmauer geknackt und ist bei 2.55.13 Stunden angekommen. Beide haben unter anderem auch den Berg-Marathon in Chur gelaufen. Hier kamen sie nachdem 2.700 Hhenmeter hinter ihnen lagen, nach 5 Stunden und 45 Minuten auf dem 2.865 Meter hohen Rothorngipfel gemeinsam ins Ziel.In 2008 wird Kai Schfer krzere Distanzen wie etwa einen Halbmarathon in Angriff nehmen. Nach diesem bergangsjahr heit dann 2009 das groe Ziel Ironman in Roth. Darauf wird sich der ambitionierte Sportler wieder intensiv und punktgenau mit rund 14 Stunden Training pro Woche vorbereiten.

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