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Huskies siegen klar in Kaufbeuren (1:7)

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Am zweiten Weihnachtsfeiertag traten die Kassel Huskies beim ESV Kaufbeuren in Höchstform an.

Eishockey. Am zweiten Weihnachtsfeiertag traten die Kassel Huskies beim ESV Kaufbeuren an. Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten, da auf Kaufbeurer Seite Daniel Oppolzer und Marc Schmidpeter fehlten und Kassel auf Alexander Heinrich, Austin Wycisk und Taylor Carnevale verzichten musste.

Knapp 2.000 Zuschauer erlebten einen rasanten Start ins Spiel. Erst 54 Sekunden waren absolviert, als Max Schmidle Routinier Daniel Menge bediente und dieser frei vor Markus Keller das frühe 1:0 für die Gastgeber erzielte. Die Huskies antworteten jedoch umgehend, wenn auch glücklich in der Entstehung. Nur 16 Sekunden nach dem Gegentreffer wurde ein Schlagschuss von Kevin Maginot von einem Kaufbeurer Spieler unhaltbar zum 1:1 abgefälscht.

Die Huskies hatten zunächst weitere gute Chancen auf den erstmaligen Führungstreffer. In der dritten Spielminute tauchte Sören Sturm frei am linken Pfosten auf, scheiterte jedoch an Kaufbeurens Torhüter Stefan Vajs. Auch Manuel Klinge hatte den Torerfolg auf den Schläger, verpasste nach sieben Minuten jedoch einen Querpass von Thomas Merl. Eine Minute später stürmte Chris St. Jacques auf der Gegenseite frei auf Markus Keller zu, brachte den Puck allerdings ebenfalls nicht im Tor unter.

So spektakulär das Spiel startete, so ruhiger wurde es bis zur ersten Pausensirene. Beide Teams standen defensiv stabiler und neutralisierten sich weitestgehends, so dass es mit dem Remis in den Mittelabschnitt ging.

Dort waren es die Huskies, die den besseren Start erwischten. Nach nur 72 Sekunden nagelte Justin Kirsch in Überzahl ein Pimm-Zuspiel zum 1:2 in den Winkel. Und gut zwei Minuten später war es Jean-Michel Daoust, der einen Rebound verwertete, nachdem Stefan Vajs einen Valenti-Schlagschuss nicht festhalten konnte. Durch diese zwei schnellen Treffer bogen die Schlittenhunde auf die Siegerstraße ein und zeigten nun auch vor dem Tor die Kaltschnäutzigkeit, die in den letzten Spielen ein wenig verloren gegangen zu sein schien. In der 27. Spielminute fälschte Carter Proft sogar einen Schlenzer von Mathias Müller zum 1:4 ab.

Danach wurde es zunächst hektisch. In einer unübersichtlichen Situation flogen die Fäuste, unter anderem trugen Gregor Stein und Jens Meilleur sowie Michael Christ und Daniel Pfaffengut ihre Meinungsverschiedenheiten nonverbal aus. Als Konsequenz daraus musste der Kaufbeurer Pfaffengut mit 5 + Spieldauer vorzeitig unter die Dusche. In der Folge waren es wieder die Huskies, die den vielen Platz auf dem Eis nutzten. In der 33. Spielminute hatte Jean-Michel Daoust keine Probleme, den Puck nach herrlicher Merl-Vorarbeit zum 1:5 ins Tor zu bugsieren.

Bis zur Schlusssirene ließen die Huskies auch defensiv kaum noch etwas anbrennen. Nachdem Thomas Merl nach 44 Minuten ansatzlos den Puck zum 1:6  in den Winkel schlenzte, war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Meilleur und Merl frei vor dem nun das ESVK-Tor hütende Marc-Michael Henne sowie Palausch und Carciola, die Pfosten und Latte trafen, verpassten zunächst sogar eine höhere Führung.

Für den Schlusspunkt unter einer blitzsauberen Leistung sorgte Braden Pimm gut zwei Minuten vor Schluss, indem er unbedrängt den 1:7-Endstand markierte.

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