Huskies starten überzeugend - 7:2 über Unna

Eishockey. Zum Auftakt der Endrunde in der Oberliga-West trafen am Freitagabend die Kassel Huskies und der Königsborner JEC aufeinander. In der erste

Eishockey. Zum Auftakt der Endrunde in der Oberliga-West trafen am Freitagabend die Kassel Huskies und der Königsborner JEC aufeinander. In der ersten Partie des neuen Abschnitts mussten die Nordhessen auf ihren grippekranken Kapitän Manuel Klinge verzichten.3.426 Zuschauer inklusive 20 Auswärtsbummler aus Unna sahen ein Spiel auf ein Tor - und das über 60 Minuten. Schon in der Anfsngsphase überzeuten die Schlittenhunde – scheiterten jedoch immer wieder an Unna Schlußmann Mey.Während sich dessen Vorderleute immer wieder von den wie entfesselnd spielenden Nordhessen düpieren ließen, leistete Mey tapfere Gegenwehr. In der siebten Spielminute war er jedoch geschlagen. "Archie" Kostyrev hatte sich hinter Meys Tor die Scheibe erkämpft, den besser postierten Vorel gefunden, der mit einem sehenswerten Pass durch den Torraum den einschussbereiten Koziol anspielte –1:0.Bis zu dieser Szene war von Königsborn wenig Positives zu berichten, doch was nun folgte setzte einem schlechten Start in die Partie die Krone auf. Sikoras scharfen Querpass netzte – wenn auch ungewollt – Königsborns Michal Bezouska höchstpersönlich zum 2:0 ein.Erst gegen Mitte des ersten Drittels fand Unna besser in die Partie. Doch es nutzte nichts: Neu-Husky Marek Vorel durfte in eigener Überzahl in der 18. Spielminute unbedrängt in die Maschen treffen. Kurz vor Drittelende erhöhte Petr Sikora sogar noch auf 4:0. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Huskies mehrere Male in Unterzahl ran. Und während die Nordhessen die Unterzahlsituationen eins und zwei noch erfolgreich überstehen konnten, war es in der 26. Minute dann passiert: Jakub Krätzer verkürzte auf 1:4. Doch mehr als der Anschlusstreffer sollte den Westfalen nicht gelingen. Quasi im Gegenzug stellten die Huskies den alten vier-Tore-Vorsprung wieder her. Im Powerplay nutzte Stéphane Robitaille den sich vor dem Torhüter positionierenden Michi Christ als Sichtschutz und drosch den Puck über die Fanghand des nichtsahnenden Sebastian Mey ins Netz – 5:1. Und in der 34. Minute folgte durch Michi Christ das 6:1.Auch im Schlussabschnitt präsentierten sich die Huskies als das in der Spielanlage reifere Team. Die Nordhessen ließen Puck, aber vor allem Gegner nun vermehrt laufen und zeigten den heimischen Fans schöne Kombinationen.Gerade die neugeformte zweite Reihe und die in den letzten Spielen wenig erfolgreiche Überzahlformation der Huskies wusste zu gefallen. Petr Sikoras Treffer zum 7:1 fiel im Passgewusel der Huskies fast beiläufig. Längst hatten die Königsborner sich mit der Niederlage abgefunden. Den endgültigen Beweis dafür, dass die Huskies sich heute Abend nur selbst schlagen konnten lieferten Marek Vorel und Sven Valenti in der 58. Minute. Der Angreifer hatte nach einer Passstafette seinen eigenen Verteidiger über den Haufen gefahren und dem Königsborner Sebastian Pigache einen Sololauf auf dem Silbertablett serviert, den dieser zum 2:7 zu nutzen wusste.Am Ende des Abends standen neben dem 7:2-Sieg auch die ersten drei Punkte der Endrunde zu Buche. Am kommenden Freitag erwarten die Huskies die Löwen Frankfurt zum Hessenderby in der Eissporthalle, Sonntag geht die Reise zunächst nach Duisburg.

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