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Immer weniger sind im Verein: Ein Rückgang um 1.548 Personen

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„Diese Zahlen zeigen, mit welcher Wucht die demografische Verschiebung vor sich geht“, so Dr. Müller, lsb h-Präsident.

Nordhessen. Hessens Vereine verlieren leicht Mitglieder: Genau 2.058.323 Mitgliedschaften haben die 7.746 im Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) organisierten Sportvereine zum Stichtag 1. Januar 2015 gemeldet. Das bedeutet einen Rückgang um 1.548 Personen gegenüber dem Vorjahr. Dennoch gehört mehr als ein Drittel der Bürger einem hessischen Sportverein an. "Diese Zahlen sind der Verdienst der vielen Aktiven, die sich meist ehrenamtlich in unseren Vereinen engagieren", kommentiert lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller das Ergebnis der neusten Bestandserhebung. Betrachtet man den Zeitraum von 2003 bis 2015, reduzierte sich die Zahl der Mitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen um 11.214, in der gesamten hessischen Bevölkerung um 117.000. "Diese Zahlen zeigen, mit welcher Wucht die demografische Verschiebung vor sich geht", so Dr. Müller.

Größter Verein im Landessportbund Hessen ist Eintracht Frankfurt mit 28.827 Mitgliedern. Es folgen vier weitere südhessische Vereine, ehe der KSV Baunatal mit 6128 gelistet wird. Die Zahl der im Landessportbund Hessen organisierten Vereine sank gegenüber dem Vorjahr um acht und beträgt nun 7.746.An der Spitze der Sportkreise steht weiterhin der Sportkreis Frankfurt mit 190.180 Mitgliedschaften vor dem Sportkreis Darmstadt-Dieburg. Ihnen folgen der Sportkreis Main-Kinzig mit 135.526 Mitgliedschaften, dann der Sportkreis Region Kassel (128.488).

Die Bestandserhebung 2015 zeigt zudem, dass Männer in Sportvereinen weiterhin die Mehrheit stellen, obwohl Frauen 51 Prozent der hessischen Bevölkerung ausmachen: In Vereinen beträgt ihr Anteil unverändert 41,5 Prozent.

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