Kalli Wolff:„Wir sind voll im Soll“

Von SIGGI GRKHandball. Wir sind voll im Soll, bilanziert Reichensachsens Trainer Kalli Wolff nach dem dramatischen Spi

Von SIGGI GRK

Handball. Wir sind voll im Soll, bilanziert Reichensachsens Trainer Kalli Wolff nach dem dramatischen Spiel und dem 30:29-Happyend gegen HC Thringen II. In einer wieder nervenaufreibenden Schlussphase stellte Celia Steyer mit einem fulminanten Wurf unter die Querlatte einen weiteren Heimsieg sicher.

Damit ist der SVR in eigener Halle weiterhin ungeschlagen. Lediglich einen Punkt beim 23:23 gegen TuS Neunkirchen musste der Tabellenvierte auf heimischen Parkett abgeben. Erfolge ber Dudenhofen (27:25), Bad Wildungen (24:21), Walldorf/Mrfelden (27:24) und Bannberscheid (30:24) bedeuteten insgesamt imponierende 11:1 Zhler, Grundlage fr eine hervorragende Zwischenbilanz. So sieht es auch der Coach: Wenn man unsere Abgnge vor dieser Saison bercksichtigt, so muss man mit unserem vierten Tabellenplatz und insgesamt 14:8 Punkten mehr als zufrieden sein.

Tatschlich hat der SVR mit Zrinka Bors, Katharina Heinz, Florina Heburg und Petra Neu einige Leistungstrger verloren. Als einzigen prominenten Neuzugang verpflichtete man die erstligaerfahrenen Mandy Kerkossa. Die restlichen personellen Lcken versuchte man mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs zu schlieen und da scheint die Handballabteilung einen erfolgsversprechenden Weg eingeschlagen zu haben. Unsere Talente wie Kristina Becker oder Johanna Klug haben einen Riesensprung nach vorn gemacht, freut sich Wolff ber die tolle Entwicklung seiner beiden jungen Schtzlinge.

Eine weitere Erkenntnis geht aus dem bisherigen Saisonverlauf ebenfalls eindeutig hervor. Wenn die Dreierachse Fabender (Tor), Kerkossa (Rckraum, Mittelposition, Kreis) und Steyer (Allrounderin) funktioniert, laufen auch die Talente und wichtige Spielerinnen wie Kati Randl oder Monika Klajnszmit zur Hchstform auf. Versucht der Gegner Kerkossa und Steyer aus dem Spiel zu nehmen, gert die Offensive noch des fteren ins Stocken. Trainer Wolff ist sich jedoch sicher, dass gerade der Nachwuchs mit zunehmender Regionalligaerfahrung immer besser in der Lage sein wird, auch in kritischen Situationen Verantwortung zu bernehmen.

Natrlich ist dem verantwortlichen Mann auf der Bank bewusst, dass in einigen Bereichen noch Luft nach oben gibt. Im Abwehrverhalten mssen wir einfach noch stabiler werden und im Angriff gilt es die Chancenverwertung zu verbesseren, wei er wo der Hebel anzusetzen ist.Der SVR hat in den beiden letzten Begegnungen diesen Jahres die groe Chance, die hervorragende Tabellenposition noch zu festigen. Am 8. Dezember fahren Fabender, Steyer & Co. zum Vorletzten Albersweiler/Hauenstein/Rauschbach und am 16. Dezember gastiert Schlusslicht Zweibrcken in Reichensachsen. Beste Voraussetzungen also, um einer berzeugenden Hinrunde noch die Krone aufzusetzen.

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