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Kasselerin Laura Hottenrott erlebt Drama beim Halbmarathon

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Von: Victor Deutsch

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Die Kasselerin Laura Hottenrott wurde kurz nach dem Start des Hella-Halbmarathons in Hamburg umgerannt und musste den Lauf verletzt beenden. © facebook/privat

Sie hatte sich viel vorgenommen für den Hella-Halbmarathon in Hamburg. Doch kurz nach dem Start war für die Kasselerin Laura Hottenrott schon alles vorbei.

Kassel/Hamburg. Sie hatte sich in den bergen um Livigno in Italien perfekt vorbereitet. Ganz fokussiert auf den Hella-Halbmarathon und hochmotiviert  kehrte die Kasselerín Laura Hottenrott nach Deutschland zurück. Ihr Ziel: Eine gute Platzierung. Als Drittplatzierte bei der Deutschen Marathonmeisterschaft beim Frankfurt Marathon 2017 und Siegerin des Köln Halbmarathons 2016 war sie eine der Favoritinnen. Und der Termin kam der26-Jährigen als Vorbereitung auf die Leichtathletik-Europameisterschaft 2018 in Berlin genau recht.

Doch dann der Schock! "Kurz nach dem Start bzw wenige Meter nach der Startlinie ist es zum Sturz gekommen. Genau kann ich es nicht erklären, es wurde total eng, von hinten wurde gedrückt und ich bin dann nach vorn auf den Asphalt geflogen. Mein erster Gedanke war so schnell wie möglich aufzustehen und weiterzulaufen, aber Hüfte und Ellbogen haben total geschmerzt. Laufen ging nicht mehr. Am Rand haben mich dann Sanitäter behandelt", berichtet Hottenrott schwer enttäuscht am Sonntag aus Hamburg. 

 Und weiter: "Der Schock durch den Sturz sitzt tief aber ich bin etwas erleichtert, dass mitten im Gewühl nichts schlimmeres passiert ist. Die Prellungen und Schürfwunden spüre ich jetzt stark." Auf ihrer Facebook-Seite häufen sich daraufhin die Genesungswünsche. "Gute Besserung",  "Kopf hoch", "Nach Vorne schauen" - diesen Worten schließen wir uns gerne an.

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