Klammheimlich: Rose hat Hut schon genommen

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Kassel. Jens Rose ist schon längst kein Löwen-Präsi mehr - und keiner hat's bemerkt.

Fußball. Dieser Abschied kam zwar nicht überraschend, aber klammheimlich: Jens Rose, Präsi-Legende des KSV Hessen Kassel, ist nicht mehr Vorsitzender des Vorstandes. Auf der Homepage des KSV ist er schon in den Beirat "versetzt" worden, bekannt gemacht wurde der Abschied nicht offiziell.

"Wir haben das alles durchgesprochen und auch gesagt, dass wir das nicht extra groß verkünden werden", erklärte Rose am Freitag auf Nachfrage. Erst durch den EXTRA TIP war vor einigen Wochen überhaupt bekannt worden, dass Rose gehen will.

Seinen Abschiedsplan hatte er damals bestätigt, jetzt ist er vollzogen: Rose ist nun Vorsitzender des Beirats. Aber: Seit der Satzungsänderung des KSV  ist der Beirat dem Vorstand unterstellt, nicht mehr dem Aufsichtsrat. "Damit ist er kein zahnloser Tiger mehr", sagt Rose, der über diesen Weg weiterhin dem Verein helfen möchte, "immer da, wo ich gebraucht werde."Im Vorstand selbst sitzen derweil noch Jochen Gabriel, Claus Schäfer, Dirk Lassen und Dirk Wiegand.

Hans-Jochem Weikert (Ex-Vorsitzender des Beirats) ist angeblich bereit, den Löwen-Vorstand zu übernehmen. Aus dem Fanlager hatte es umgehend nach Bekanntwerden Kritik an dieser Personalie gegeben. Entschieden ist noch nichts.

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